Sydney…und die Pläne haben sich geändert!

16 01 2012

Goodbye Griffith…Good Morning Sydney. Nach einer 9.5 stündigen Fahrt durch die Nacht inkl. zwei Mal umsteigen, begrüsst uns Sydney mit wunderbarem bedecktem Himmel und erfrischendem Regen.

Hostel suchen, Gepäck abladen und den leeren Magen füllen. Der Inbegriff des Fastfoods ist der Ultimate Burger von Hungry Jack’s…der muss einfach mit ins Programm: Daumen hoch

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Frisch gestärkt geht es auf Sightseeing Tour. Harbour Bridge, Botanischer Garten, die Oper, die Skyline, Ausgangsviertel Kings Cross, Bondi Beach… a lot to see round Sydney. Hier ein paar Eindrücke:

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An der Hafenpromenade von Sydney wird’s einem nicht langweilig. Wir sitzen stundenlang am Pier und lassen uns von den vielen asiatischen Touristen, australischen Einheimischen, von Freaks und anderen schrägen Leuten “unterhalten”. Nebenher spielt eine Live Band chillige Musik. Zum Abendessen noch ein “Must” von Sydney…hot hot hot…die Lippen brennen…aber hammerstark dieses Würstchen im Bett von Erbsenpüree und Chilli-con-Carne Teufel

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Den zweiten und auch schon letzten Abend in Sydney klingen wir nochmals an der Oper aus. Paar nette Fotos bei Nacht von der Harbour Bridge und Opera….und wieder sind wir mal zur richtigen Zeit am richtigen Ort…

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Übrigens…unsere Pläne haben sich geändert…anstatt wie vorgehabt nach Brisbane zu fahren und noch gut eine Woche im teuren Australien zu verbringen, haben wir unseren Rückflug umgebucht und fliegen bereits heute zurück nach Auckland. Die Sehnsucht nach Ruhe, endloser Natur und unserem “Ömchen” ist grenzenlos…back to Kiwiland!! Smiley mit geöffnetem Mund

Goodbye Sydney…it was hämmering!!!!!

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the Shared House…

13 01 2012

10 Tage Griffith sind nun auch (endlich) vorbei. Mit dem Nachtbus geht es nach Sydney und in der Folgenacht weiter nach Brisbane. Mal schauen, ob wir es irgendwie ans Great Barrier Reef oder zumindest in dessen Nähe schaffen! Es wäre wieder mal an der Zeit die Welt von “unter Wasser” zu betrachten!

10 Tage haben wir in einem Shared House gewohnt…auf gut deutsch, ist dies ein “zu teilendes Haus”, ein kleines Häuschen mit drei Schlafzimmer, 10 Betten, zwei Badzimmer und einer Küche, welches von 11 Leuten benutzt wird. Man staune, ich bin die Älteste der 11 Leute… Weinendes Smiley

Die Putzfrau kommt jeden Tag!! Räumt sie morgens auf, sieht man spätestens um 16 Uhr nichts mehr davon. Abwaschen und Küche oder Bad aufräumen macht keinen Sinn, es kommt einer Sisyphusarbeit sehr nahe. Verwirrtes Smiley Essensreste, dreckiges Geschirr, falsche Wimpern, Zigarettenstummel, Puzzleteile, dreckige Unterhosen…alles bissl kreuz und quer verteilt… ich schmunzle darüber und frag mich “war ich anfangs 20 auch so chaotisch?!” Augen rollendes Smiley

ein paar Eindrücke:

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Ordnung ist Ansichtssache:

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Bild 1: Mädel, Bild 2: Boy!! (die Zeiten ändern sich!!Zwinkerndes Smiley)

Griffith war geprägt von 5 Tagen Arbeit. 3 Tage 8-9 Std Orangen sortieren und 2 Tage in einer Juice Fabrik bei der Herstellung von Saft mithelfen. (es war Himbeersaft…lucky me…ihr wüsset wurum…Smiley mit herausgestreckter Zunge). Die Einblicke in die zwei verschiedenen Betreibe, wie auch das Arbeiten am Fliessband waren eindrücklich. Die Arbeitstage waren hart und ich war immer sehr froh, als die Maschinen stoppten und Feierabend angesagt war. Rücken entlasten, Magen füllen, früh schlafen gehen! Ja…ich habe dies freiwillig gemacht, profitiert und nicht bereut!!

Um ein paar Erfahrungen reicher und mit einigen Erkenntnissen mehr im Kopf geht das Abenteuer nun weiter. Komme was wolle… Flirten - Mann denn das Schönste am Reisen ist, keine Ahnung zu haben, was der morgige Tag bringt, wo man schlafen wird und welche Erlebnisse auf einen warten.

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Offen sein für Neues und Unerwartetes birgt „weniger schnell enttäuscht“ zu werden. Geht man ohne Erwartungen eine Sache an, so ist die schöne Entwicklung eine Bereicherung und die weniger schöne eine Erkenntnis nächstes Mal anders zu handeln. Versuchen sollte man jedem Tag im Leben eine Chance zu geben, der Schönste zu werden. Schaut man am Ende des Tages auf die vergangenen Stunden zurück, so ist man auf irgend eine Weise reicher geworden. Reicher an Erfahrungen, reicher an Gefühlen, reicher an Erkenntnissen, reicher an Selbstbewusstsein…ja, man wächst durch Negatives und Positives und nimmt beides als Pflastersteine für seinen Lebensweg. Dabei sollte man aber nie vergessen, dass der Weg das eigentliche Ziel ist.

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Orangen, Orangen, Orangen…

5 01 2012

Ich habe einen Job! (jetzt bitte nicht denken, Katja hat schon kein Geld mehr…ne ne, aber Sackgeld kann man immer gebrauchenParty-Smiley…) Morgens um 6.30h werde ich abgeholt und in eine Orangenfarm gebracht…kleine Einweisung und dann ab ans Fliessband. Die Aufgabe ist selbsterklärend! Die Orangen fallen kontainerweise aufs Fliessband, wo dann vier fliessige Frauen (u.a. ich) von Hand die Früchte sortieren. Die schönen runden Früchtchen bleiben auf dem Fliessband, die knubbligen und fleckigen Orangen werden in ein Loch geschossen und später zu Juice verarbeitet und die Faulen werden ganz aussortiert. Easy… ich gehe mit voller Elan an die Arbeit.

Die Orangen rollen, ich sortiere aus….mal da hin, mal dort hin, mal einfach liegen lassen. Mit Musik in den Ohren geht alles viel einfacher und ist erst noch unterhaltsam….Stunden vergehen, das innere Gefühl sagt mir, dass das Fliessband plötzlich schneller läuft…oder rollen da einfach mehr Orangen runter? oder werde ICH etwa langsamer?? Ich tippe auf ersteres… Enttäuschtes Smiley

Naja…das Stehen und die eintönige Bewegung hat es in Sich…ich mache mir über dies und das Gedanken und sehe nur Orangen Orangen Orangen….komischerweise sehe ich Orangen, die aussehen wie Kürbisse oder wie Mangos…zwischendurch hat es solche, die aussehen wie Äpfel oder Avocados…mit meinen Fingerchen sortiere und sortiere ich…alles geht von alleine…nur der Rücken macht sich langsam bemerkbar!!

Hie und da hat es faule Früchtchen, die schon stinken…in mir macht sich der Gedanke von einem Zitrusduftöl bemerkbar…hat irgendwie was weihnachtliches….ich sortiere und sortiere…und Halleluja…Pause ist angesagt….huiiii…die Hälfte geschafft!!

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Nach einer halben Stunde Pause geht’s weiter…die ganze Sache von neuem…die Guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen…oder wie war das nochmals…immer schnelle läuft das Band…immer komischer sehen die Früchtchen aus…alles nur Einbildung?! Ich weiss es nicht….die Erlösung kommt kurz nach 17h. Der Rücken sagt “Aua”, der Stundenzettel sagt “9.45" Std”… Enttäuschtes Smiley



2 Tage Melbourne

3 01 2012

Für Melbourne haben wir zwei Tage Zeit, denn am 3. Januar soll es nach Griffith gehen…vielleicht haben wir dort einen Job und können ein wenig Geld verdienen!

Tag 1 in Melbourne steht für Sightseeing…nach dem Ausschlafen wohlbemerkt! So geht es gegen 16.30h in die Stadt.

IMG_3567Carlo’s Spielstunde mit einem Opossum im Park

Tag 2 steht für einen Ausflug zu den 12 Apostels entlang der Great Ocean Road. Die Aussichten sind fantastisch, die Temperatur dank Klimaanlage im Mietauto auszuhalten… IMG_3373

Auf der Strecke plötzlich einen Vollstopp durch Nico. Sie sieht was am Strassenrand und wir steigen aus. Highlight!!!! Smiley mit geöffnetem Mund sweet aren’t they?? und so chillig!!

Die 12 Apostels waren 12 verschieden grosse Felsblöcke am Meeresufer, welche von der Brandung des Ozeans abgetragen werden. Nur 9 der 12 “Apostels” sind heute noch erhalten und ragen gewaltig aus dem Wasser empor.

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Auf dem Hauseweg gibt es einen Abstecher an das Beach. Baden in kraftvollen Wellen, inkl. Gratisfüllung des Badehöschens mit Sand und Belagerung von Beachwesps (Strandwespen). Aber wunderschön allemal…

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Happy New Year!!

1 01 2012

Spontanerweise einen Flug gebucht…Kriterium: Keinen Regen sondern Sommer! Sonne Samoa? Fiji? Vanuatu?…leider alles zu teuer, dann “halt”…Melbourne Australien, Abflug 31.12. 6.30h Cooles Smiley

Kurz die Essensreste aufgebraucht, das Auto an einem sicheren Ort geparkt und die Taschen gepackt. Schlafen? …wer braucht schon Schlaf…wir gehen an den Flughafen und beobachten das Treiben!

(kurz nebenbei: das Auto haben wir bei einer Park’n’Fly-Station abgegeben…die Inhaber waren Inder…als ich meinen Namen (Katja) sagte, musste der Inder schmunzeln und dann lachen…ich fragte: “what’s so funny?” – er meinte: “Kadscha (so sprechen die Inder meinen Namen aus), miins in India a fruut thät is not reip yet…jur neim is laik e fruut ju cannot iit yet…Kadscha…a beiby fruut…Kadscha…miins beiby fruuut….!bye bye baby fruit” Naja, mein Lachen hat sich grad noch so in Grenzen gehalten Smiley)

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In Melbourne angekommen und den Hitzeschlag überwunden, machen wir uns auf den Weg Richtung St. Kilda. Nico’s Freund ist bereits dort in einem Hostel abgestiegen, wir wollen ihn überraschen und gemeinsam den Jahreswechsel feiern!

Angestossen wird in der Innenstadt von Melbourne. Punkt 0.00h startet ein kleines Feuerwerk und erfreut die Stimmung der Zuschauer. Die Nacht klingen wird dann am Beach von Melbourne aus.

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An dieser Stelle wünsche ich euch allen lieben Menschen (ein wenig nachträglich) alles Liebe und Gute fürs 2012!! Freue mich auf ein Wiedersehen mit euch! Party-Smiley