Carry me home…

25 05 2012

Panama…7.15h morgens, ich wache auf und schaue auf meine Uhr…warum hab ich den Wecker nicht gehört?! In einer Viertelstunde geht das Wassertaxi und ich liege noch im Bett… Erstauntes Smiley naja…die fahren ja alle halbe Stunde, das Boot um 8h wird auch noch reichen. Anziehen, fertig packen und noch gemütlich frühstücken. Keine innere Unruhe, keine Ungeduld…ich bin die Ruhe selbst, was Reisen alles ausmacht…

Das Wassertaxi bringt mich ans Festland, umsteigen Shuttle und erst mal so richtig abgezockt werden…dann in den Bus, der mich an die Grenze zu Costa Rica bringt. Grenzprozedere wie letztes Mal. Dann Bus nach San José…den ganzen Tag unterwegs und voller Vorfreude, dass es mit meiner Reise weiter geht.

In San José wird nochmals übernachtet, bevor es dann nach Los Angeles geht. In Amerika, erwarten mich die übliche Hektik, kühlere Temperaturen und ein teures Leben. Einst hat es mich “gestresst”, doch jetzt geniesse ich alles mit einem Lächeln im Gesicht! Smiley mit geöffnetem Mund Es ist ja nur eine Zwischenstation…ein Countdown von drei Nächten bis es nach Hause geht.

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In Santa Monica geniesse ich nochmals das Strandleben. Zum Baden ist es jedoch zu kalt. Dennoch spielt sich so einiges am Wasser ab.

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Ja, die Reise ist vorbei, das halbe Jahr ist rum. Am Samstag setzt ich mich in den Flieger, welcher mich in die Heimat bringt. In genau 24 Stunden habe ich bereits Basel erreicht. Ich freue mich…das ist ein gutes Zeichen! Ich freue mich auf Kleider aus dem Kleiderschrank, auf dunkles Brot mit vielen Körnern, Kernen und verschiedener Mischung. Ich freue mich auf einen Duschkopf, der nicht an der Wand festgemacht ist, auf mehrlagiges WC-Papier. Ich freue mich wieder schwiizerdütsch könne z’schwätze, auf mein eigenes Bett und eigene Wohnung. Ich freue mich riesig auf all meine Freunde, meinen Vater und meine Schwester, sowie Frodo Katze

185 Tage war ich unterwegs und kann an einer Hand die Stunden abzählen, in welchen ich mich einsam fühlte. 22 neue Stempel füllen den Pass, 10 verschiedene Länder habe ich besucht. Viele liebe Menschen habe ich kennengelernt, Adressen ausgetauscht. Angst hatte ich selten bis nie.

Ich habe 5 Tuben Zahnpasta gebraucht und kein einziges Immodium oder Pretuval C. Das Wasser aus dem Hahnen war immer trinkbar, das Essen der Einheimischen frisch und lecker. Mit Verletzungen hab ich mich auch zurückgehalten…zur Abwechslung mal keine gerissene Bänder oder sonstige Blessuren! Pflaster brauchte ich gerade mal 5 Stück, Sonnencrème reichten auch zwei Tuben Daylong.

Fotos…ja Fotos habe ich zig tausend gemacht…und alles mit meiner kleinen Digitalkamera, welche jetzt den Geist aufgeben darf…und wahrscheinlich auch bald wird Kamera  den Blogschreiben hat mir stets Spass gemacht und den meisten Lesern auch Freude bereitet, auch wenn manche Geschichten und Bilder nicht immer zu positivem Gesprächsstoff geführt haben, ja sogar zweckentfremdet wurden…tztztz!! Nachdenkliches Smiley  Immerhin habe ich es auf über 6’100 “Klicks” geschafft…ich werds ein bisschen vermissen.

So, sollte nichts Weltbewegendes passieren, wird dies mein letzter Blogeintrag gewesen sein. Ich danke euch allen fürs “gedankliche Begleiten” und die regelmässige Kontaktaufnahme in irgend einer Form. Kuss senden Katjas Welt wird sich wieder “nur” um Basel und die gewohnte Umgebung drehen, doch mein Horizont wurde um viele Erlebnisse und Eindrücke erweitert.

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Panama wird auch noch mitgenommen…

21 05 2012

So nah an der Grenze zu Panama…soll ich gehen oder nicht?! Diese Frage stelle ich mir bereits seit ein paar Tagen, Sabrina kann es wahrscheinlich nicht mehr hören. Nur grad mal 2 Std Reisezeit bis Bocas del Toro…und ich hab ja noch Zeit, um genau zu sein fünf Tage. Hmmm…Nachdenkliches Smiley Augen rollendes Smiley

Wie ich überhaupt nach Bocas del Toro kommen solle, weiss ich nicht genau, doch es gibt nicht so viele Möglichkeiten. Ich steige einfach mal in Puerto Viejo in den Bus und fahre an den Grenzort Sixaola. Kurz bevor ich den Bus verlasse, sehe ich im selben Bus einen Typen in meinem Alter sitzen. Ich frage ihn, ob er auch nach Bocas gehe…und ob wir zusammen hinreisen möchten um allfällige Taxifahrten zu teilen. In einem Englisch mit deutschem Akzent, stimmt er meiner Idee gerne zu.

Prozedere…Costa Rica ausreisen, Stempel. Zu Fuss geht es dann mittels einer alten klapprigen Holzbrücke über den Grenzfluss nach Panama. Die Bretter sind lose und ich kann nicht zu viel rumschauen, ansonsten gibt’s noch einen Unfall. Als uns dann mitten auf der Brücke ein riesen LKW entgegenkommt, ist meine Sorge, dass die Brücke unter meinem Gewicht zusammenfallen könnte, dahin. Nach paar 100m erreichen wir Panama.

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Prozedere…Einreise nur mit gültigem Ausreise-Flugticket ab Panama City Airport möglich!! Enttäuschtes Smiley Ansonsten Busbilett kaufen „Panama – San José einfach“, einlösbar innerhalb eines Jahres! Für mich optimal, da ich sowieso bald nach San José reisen muss, für Matthias, der nach Columbien weiterzieht, verschwendetes Geld. Also…Tickets gekauft, Zoll anstehen, Stempel, Anstehen, Marke, Anstehen, Rucksack wird durchsucht (pro forma) und der ganze Spass kostet nochmals 3 Dollar.

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Zum Glück habe ich Matthias im Bus angequatscht, denn zu zweit reist es sich besser. Der eine wartet in der Schlange und schaut aufs Gepäck, der andere organisiert die notwenigen Dinge. So locker eingespielt, befinden wir uns knapp eine Stunde später im Wassertaxi nach Bocas del Toro.

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Bocas del Toro, auch Mallorca von Panama genannt…zum GLÜCK ist Nebensaison und der Scheia-Weia haltet sich in Grenzen! Ich habe 3 volle Tage zur Verfügung.

Tag 1: Tauchen! Bin ja schon fast wieder auf Stickstoffentzug!! Smiley mit herausgestreckter Zunge es war nett, aber nichts spezielles. Zudem hat sich mein Tauchguide geschämt, weil ich offensichtlich mehr Erfahrung hatte als er selbst…(dabei hab ich ihm gar keinen Anlass dazu gegeben Nachdenkliches Smiley)

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Tag 2: Velotour nach Boca del Drago. 16km (ein Weg) durch verlassenen Dschungel, Hügel hoch und Hügel runter. Ich strample mich zu Tode um an einen schönen Strand zu gelangen. Während der Fahrt durch den Dschungel treffe ich kaum einen Menschen an. Gedanken wie, Verschleppung, Kidnapping und Lösegelderpressung, Drogenmafia, Kopfgeldjäger und Menschenhandel gehen mir durch den Kopf. Ich strample umso schneller…mein Herz pumpt wie verrückt. Nach 1.5 std bin ich am Ziel…Playa Estrella…Seesternen-Strand

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Noch ein Selbstauslöser…den Rest der Palme muss man sich einfach denken. Sieht unbequem aus…war es auch, obwohl ich “lässig” wirken wollte Zwinkerndes Smiley zum Hochklettern hat es zeitlich nicht gereicht…

Ah ja…witzigerweise treffe ich am Playa Estrella auf Monserrat. Ich kenne sie aus Puerto Viejo und habe ihr damals in einer missglückten Schnorchelaktion das Leben gerettet, so sagt sie. Die Strömung hatte sie dermassen vom Strand wegezogen, dass sie aus eigener Kraft nicht mehr zurückschwimmen konnte. Heldenhaft und ohne Rücksicht auf Verlust, habe ich sie damals rausgezogen.

Sie hat eine riesen Freue mich wiederzusehen, umarmt mich und nennt mich my lifesaver! Augen rollendes Smiley Ein Erinnerungsfoto…

Tag 3: Strandtag

Nachdem es die ganze Nacht in Bächen geregnet hat, erscheint der neue Tag in prachtvollem Sonnenschein. Ich nehme ein Wassertaxi und lasse mich auf die Isla Bastimentos fahren…und zwar an den berühmt berüchtigten Red-Frog-Beach. Dort soll es nämlich Wimmeln von kleinen roten (giftigen) Fröschen…das möcht ich sehen.

Auf dem Weg vom Steg zum Strand sehe ich so einiges…ein kleines Faultier, welches von einer Juckattacke unter dem Ärmchen aus dem Schlaf gerissen wurde. Jetzt aber mal kräftig kratzen…dies sieht so witzig aus…

Zeeeeiiiiiittttlllluuuppppennnnnteeeeeeeeeeeemmmpooooooo……

oder ein Kolibri…einer von so vielen, aber endlich hat es mit einem mehr oder weniger scharfen Foto geklappt!

Am Red-Frog-Beach sehe ich keinen einzigen roten Frosch …so sehr ich auch suche. Das einzige was mir beim Stöbern durchs feuchte Dickicht vor die Linse springt, ist ein klitzekleiner schwarzer Mnifrosch. Ich rede mir ein, dass dies ein red-frog ist, einfach nur noch in den Babyjahren…der die eigentliche Farbe erst in ein paar Monaten annimmt.

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So…nun widme auch ich mich dem gemütlichen Teil… Sonne

Tag 4 wird der 22. Mai sein…meine Heimreise beginnt. Geplant ist es mit dem Bus von Changuinola nach San José zu fahren, dort einmal schlafen, dann nach Los Angeles fliegen, dort drei Mal schlafen und dann ab nach Hause! Flugzeug Smiley mit geöffnetem Mund



Bämbeling Soul…jöst hämmering!!

18 05 2012

Also, wie die Zeit rennt!!! Das ist unglaublich…erst hab ich doch Sabrina (noch käsweiss…) am Flughafen von San José abgeholt, nun bringt sie mich heute bereits wieder auf den Bus. Schnips…und 15 Tage Abenteuer und Lachflash sind wieder vorbei!! Zudem hat sie eine gesunde Gesichtsfarbe angenommen Smiley …und kann mir langsam Konkurrenz bieten…herrlitsch!

1. Tag vs. 15. Tag

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So einige Leute haben wir kennengelernt…u.a. unsere liebe Mitreisende aus San José, die ein Unikat ihresgleichen darstellt…

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oder Reitschel (zu dt: Rahel) aus Seattle…alleine beim Namen mussten wir beide schmunzeln! Als es dann zum Foto kam, hat Reitschel Sabrina ganz plump  gefragt, ob sie etwa Bohnenmuss zwischen den Zähnen hat. Ich konnte mich nicht mehr halten vor lachen…Gott sei dank war da KEIN Überbleibsel der Bohne zwischen ihren Zähnen und wir konnten ein Erinnerungsfoto schiessen.

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Zuweilen machten wir während den langen Busfahrten von A nach B des Öfteren eine Volksabstimmung. Wir wählten ein Thema, diskutierten es offenkundig auf schweizerdeutsch und fragten dann die Mitreisenden (alles Ticos): “Jemand dagegen? Bitte Hand erheben, jetzt!” Die Abstimmungen wurden immer ausnahmslos einstimmig angenommen…Zwinkerndes Smiley guter Zeitvertreib!

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Dank Pascale konnten wir auch einen bunten Abend gestalten…Danke für die eine Fingerpuppe aus Marshmallows! Nebst der frisurlosen Prinzessin, waren auch unsere kuschligen Reisebegleiter stets Hauptdarsteller des Kasperlitheaters

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Die Drinks schmeckten am BESTEN in der Hängematte und zwar OHNE Alkohol… Katja…nimm emol s Glas usm Gsicht!! OK!!

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Zwei mal haben wir uns ein Velo gemietet…einmal um am Strand von Manzanillo chillen zu gehen und einmal um die Schokofarm im nächsten Ort zu besuchen.IMG_4689IMG_4687IMG_4771IMG_4772IMG_4893DSCF3786

Essen….das hat immer geschmeckt, ob selbst gekocht mit Nudeln à la Corcovado und Wein aus dem Tertapack oder feiner frischer Fisch mit Karibischer Sauce! Haifischsteaks gab’s auch zum essen (letztes Bild) und der war sowas von lecker!!! Smiley mit geöffnetem Mund IMG_4941IMG_4943

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die passenden Drinks dazu…am liebsten Batidos in allen Variationen!…zur Abwechslung auch mal was mit Schuss…

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ein kurzes Schnorchelvergnügen hatten wir auch noch…naja, eher Alptraum!! Sicht gleich null, Strömung, die ins offene Meer hinauszog und einen “Betreuer” der fast einen Herzinfarkt gemacht hätte. Aber für ein Foto hat es allemal gereicht!

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Nun…alles hat ein Ende und die Wege trennen sich…Sabrina zieht los nach Kanada und mich zieht es ins nahegelegene Panama.

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Hasta luego muchacha…esta un tiempo mucho bueno y aventurero! Buen viaje! Tres besos…

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Schleckmaul…

16 05 2012

Wie wird eigentlich Schokolade hergestellt?? jaja…irgendetwas mit Kakaobohnen und so, aber dann? Nachdenkliches Smiley Hmmm… Dieser Fragen möchten wir mal nachgehen und darum besuchen wir heute eine “Schokoladenfarm”.

Schritt 1: Die Frucht am Baum

Die Kakaobohne wachst in einer Frucht von einem Baum. Die Frucht braucht 6 Monate bis sie reif ist und geerntet werden kann. Öffnet man die Frucht, erscheinen alles lauter kleine Kakaobohnen, die eher glitschig und weich ausschauen und im eigentlichen Sinne noch nicht viel mit einer Bohne zu tun haben. Steckt man eine solche “Bohne” in den Mund, schmeckt es süsslich-fruchtig und erinnert eher an einen Granatapfel.

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Schritt 2: Verarbeitung der Kakaobohne

Die Bohnen werden geerntet und getrocknet. Auf traditionellem Weg dauert dies 2-3 Wochen, im Heizofen hingegen gerade nur 2-3 Stunden. Nach der Röstung, löst man die äussere Schale der Bohne ab und hält nun das zu verarbeitende Rohprodukt in der Hand. Nimmt man eine solche geschälte Bohne in den Mund, schmeckt es schon ziemlich stark nach Schokolade…einfach noch nicht so geschmeidig.

Die Bohnen werden nun gemahlen bis feines Pulver entsteht, Kakaopulver.

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Schritt 3: Die Mischung macht’s aus

Das Kakaobohnenpulver wird nun verarbeitet. Fügt man Milchpulver, Wasser, Rohrzucker, Wasser und Vanilleextrakt (in der perfekten Kombination) hinzu und knetet man es geduldig in den Händen, so entsteht langsam aber sicher eine feste Masse. Diese Masse ist das Vorprodukt “unserer” Schokolade.

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Die Hände sind nach dem Kneten ganz schmierig von der Kakaobutter, welche absorbiert wird. Obacht!! … nun ja nicht die Hände waschen, sondern mit den speckigen Fingerchen, die restliche freie Hautpartien einschmieren (wie Arme und Beine, Gesicht und Lippen…), denn dieses Öl macht die Haut nicht nur zart und fein, sondern schreckt auch jegliche Mücken ab!! Teufel

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Schritt 4: Das Endprodukt: Schoggi!!

Der geknetete “Bollen” wird nun zu einem Fladen verarbeitet und in Stücke geschnitten! Es darf gekostet werden!! Mhhhh…. schmeckt irrsinnig!!

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was bleibt mir noch übrig zu sagen, ausser… “und i ha Heimweh nach de Bärge, nach em Schoggi und em Wyy, nach de Wälder, nach de See’e und nach em Schnee…!!”



S’ isch halt scho schön, wenn’s schön isch…

12 05 2012

Nach drei Tagen Abgeschiedenheit und “Back-to-the-roots”, stinken wir (und v.a. die Kleider)  schon ein wenig vor uns hin…glaubt mir, die Dusche am Abend wird so was von zelebriert!! Um die Festivität jedoch feiern zu können, geht unsere Reise erstmals über den Golfo Dulce, von Puerto Jimenez nach Golfito. Das erst beste “Hotel” wird angesteuert…und…Halleluja…es hat eine Warmwasserdusche inkl. Seifenspender!! Heaven… Zwinkerndes Smiley und dann, das Zweitwichtigste…Prost! Bierkrug Ein Prosit auf drei überlebte, anstrengende Tage, auf Krabbelviecher und 99% Luftfeuchtigkeit!

Nächstes Ziel: Karibikküste! Das heisst von einem Ende (Pazifik) ans andere Ende (Atlantik) von Costa Rica…mit dem Bus Schulbus Um 5.00h früh geht’s los..anstatt 7std haben wir grad mal 5std nach San José gebraucht…eine halbe Stunde Pause und dann gleich in den nächsten Bus nach Cahuita…nochmals 4.5std. Das Schlafmanko der letzten drei Tage wird wieder wett gemacht, inkl. kostenloses  Nackenschütteln. (Dass es auch keine Liegesitze, Kissen und Kuscheldecken in den Bussen hat…wer kann da schon den Kopf ruhig halten, wenn es so rüttelt beim fahren?! Ich bestimmt nicht!!)

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(PS: Bibi Blocksberg von Walburga in ihrem lila Sonntagskleid war auch mit uns im Bus Smiley mit herausgestreckter Zunge)

Endstation: Cahuita…Karibik. Die Menschen sind “dunkler”, die Luft ist grasgefüllt!! Peace Reggae wird hier gelebt…sei es mit Musik, Tanz oder auf dem Kopf. Jeder Zweite trägt ein Shirt mit Bob Marley oder Che und die Düfte der Karibik liegen in der Luft…nicht nur die Rauchende, sondern auch die Kulinarische!! Es gefällt… Flirten - Mann Erst mal fein Abendessen gehen… Hühnchen in einer karibischen Kokoscurry-Ingwer Sauce!! Yummy… TellerDaumen hoch

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In Cahuita gibt es einen Nationalpark, der wird besucht! Wir laufen 3.5 Kilometer um an den Strand zu gelangen, der erstreckt sich dann relativ spärlich vor uns…immerhin sind wir die einzigen und machen es uns gemütlich…wie wärs mit einer Runde Yatzee??

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Jaja…die Einzigen, das wäre ja gelacht, denn plötzlich, wir sind schon beide am wegdösen, schleicht sich ein pelziges und bestimmt verlaustes Etwas an den Rucksack ran…Sabrina weckt mich ruckartig, denn der kleine Kapuzineraffe war nah dran, sich am Inhalt unserer Tasche zu bedienen! Arbeit

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Das nächste Ziel…Puerto Viejo…eine etwas “grössere” Ortschaft an der Karibikküste. Der Ort besteht nicht nur aus zwei Strassen, sondern sage-und-schreibe aus etwa fünf!! Es isch immer schön, wenn’s schön isch … und genau nach diesem Motto…geniessen wir die Tage!!

Ein Bisschen faulenzen und Batido’s trinken…(Frucht-deiner-Wahl mit Milch oder Wasser)…

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mal zur Abwechslung eine Runde Yatzee spielen…

…dazu ein Mojito schlürfen und an Barcelona und Cesar denken…

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…abends was leckeres kochen…

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…und brav nach Sonnenuntergang ins Bett gehen!! Engel



Junglecamp im Corcovado Nationalpark

8 05 2012

Eine etwas längere Geschichte…

Die Hauptdarsteller (vlnr):

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Alejandro, Carlos, Fran, drei freundliche und charaktervolle Spanier auf Mittelamerikareise, unser Führer Luis Alberto und wir zwei natürlich.

Aber zuerst mal die Einleitung:
Sabrina und ich sitzen im Bus Richtung Puerto Jimenez und werden von einem Spanier angesprochen. Alejandro fragt uns, ob wir auch Richtung des Corcovado Nationalpark gehen und Interesse an einer Trekkingtour hätten. So könnte man sich doch zusammenschliessen und einen Führer teilen. Ja warum nicht? Drei Chicos und wir zwei im Dschungel… das wird bestimmt grandios.

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In Puerto Jimenez nehmen wir ein Hostel und die Organisation des Trips beginnt. Bald schon stellt sich heraus, dass das gar keine so einfache Angelegenheit ist, v.a. wenn man kein Spanisch kann. Wir überlassen das Reden den Kerlen und ganze geschlagene drei Stunden später, nach etlichen Kalkulationen und Abwägungen, steht ein Plan. Wir gehen schlafen voller Vorfreude auf den Dschungeltrip.

Tag 1:

Der Sonntag beginnt mit Kaffee, Essen für drei Tage Wildnis einkaufen und Erlaubnis für den Nationalpark einholen. Letzteres zieht an den Nerven, denn am Sonntag geht in der Regel nicht viel und wir müssen von Office zu Office hetzten um alle nötigen Dokumente zusammen zu kriegen!
Um 13.00 h geht es auf den Collectivo, den Bus, der uns innert 2.5 Stunden in die Nähe des Nationalparkes fährt. Bus ist übertrieben…eher Viehtransporter für Wandervögel. Holprige Sache Verwirrtes Smiley

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In Carate steht uns noch ein 3km Laufmarsch zum ersten Nachtcamp bevor. Diese Kilometer werden in einem rekordmässigen Tempo am Sandstrand entlang abgetrampelt, sind wir doch schon spät dran und die Flut naht.

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Mit hochroten Köpfen und dem hoffenden Gedanken, dass dies nicht das Durchschnittstempo unseres Guides war, kommen wir in La Leona an und beziehen unser Camp. (I sag numme: back to the roots). Die Jungs übernehmen das Kochen. Kohlenhydrate her, denn morgen steht uns ein 19km Marsch nach Siena bevor. Pasta mit Thon aus der Büchse und Tomatensauce. So gefühlt gut hat es schon lange nicht mehr geschmeckt! Wir sitzen da und reden einen Mix aus Schwizerdütsch, Spanisch und Englisch…um 20h gehts ins Bett…Zähneputzen…Lichter werden nicht gelöscht, denn es hat sowieso keinen Strom.

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Obwohl die Umgebung gewöhnungsbedürftig ist und wir unserem Zelt auf Stelzen nicht wirklich trauen, ob es Krabbel-, rsp. Schleichtierfrei ist, schlafen wir erschöpft schnell ein. Mitten in der Nacht, Sabrina muss aufs Klo, öffnet den Reissverschluss des Zeltes und wird fast vom Schlag getroffen. Der dicke Hund des Besitzers hat es sich auf der Veranda bequem gemacht und erscheint im Licht des Vollmondes mit seinem gelbgoldnen Fell wie ein Jaguar. Der Schreck sitzt, lässt aber wieder nach und wir schlafen weiter. Kurz später, ich träume grad von Zahlen und Berechnungen, kibbelts da an meiner linken Schläfe. Reflexartig knalle ich dieses Etwas weg von meinem Kopf und spüre es auf unsere Decke fliegen. Mit einem Ruck ist auch die Decke weg und Sabrina wach, wir sehen Bewegungen und lüften das Geheimnis…naja…ich hatte ja schon wohl mal ein krebsrotes Gesicht, aber bestimmt noch nie einen Krebs im Gesicht! Enttäuschtes Smiley
Das Geschrei ist nicht gross…wohl finden wir es beide sehr igitt, aber bewahren Ruhe und ich mache in aller Ruhe erst mal ein Foto. Dann wird der hübsche Kerl mit den FlipFlops rausbüxiert…durch das riesen Loch durch welches er gekommen ist! Notdürftig verschliessen wir das Loch und finden kaum noch Schlaf.

Tag 2:

Die grosse Wanderung steht uns bevor. Tagwach 4.30h, Loslaufen um 5.00h. Morgenstimmung…Hammer…!!!

Wir laufen am Strand entlang, über Trampelpfade im Regenwald, durch Büsche und Dickicht, barfuss durch kleine Flüsschen… hie und da anhalten, in die Büsche schauen oder hoch in die Baumkrone…was sich da alles verstecken kann, ist ja unglaublich…

…und die vielfältige Natur ist einfach atemraubend!!!

Plötzlich ist er da, der magische Moment des Flussüberquerens!! Luis rät uns die Schuhe auszuziehen und evtl. sogar die Hosen…wir fragen, ob es Krokodile im Wasser hat?! Er meint ganz ruhig…nein, in diesem Fluss hat es keine Krokodile! Dennoch ist weder mir noch Sabrina bei dieser Tatsache wohl und wir können die Jungs überzeugen, den Fluss weiter nördlich, in Strandrichtung zu passieren, denn dort ist das Wasser noch sehr seicht!!

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und als ob wir es geahnt hätten…nach dem Überqueren des Flusses, tauchen auch schon im tieferen Teil zwei kleine hungrige Augen aus dem gar nicht so klaren Wasser auf…der Guide hat Recht…es ist kein Krokodil, aber ein Cayman…weit gefährlicher und angriffslustiger!! Erstauntes Smiley

Der Weg geht weiter…und so einiges bekommen wir vor Augen, sogar ein Tapir!!!

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Dennoch…die Freude über die Ankunft in der Lodge wird immer grösser…ich kann es kaum erwarten endlich eine Pause einzulegen und die Frischluft meinen Füssen bekannt zu machen. 19km sind wir marschiert, 7 Stunden haben wir gebraucht! Endlich…die Lodge ist in der Ferne sichtbar!!

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Die Verschnaufpause ist aber nur klein…wir wollen heute ja noch die Umgebung abklappern und uns auf die Suche nach einem Faultier begeben…!! Also…die Füsse wieder rein in die nassen Socken und schmutzigen Wanderschuhe und ab in den Wald. Wir treffen auf viele verschiedene Affen und auf ein badendes Tapir, aber auf kein Faultier…dies wird wohl noch schlafen!

Abends wird erstmals die Dusche zelebriert!! Halleluja Party-Smiley und dann sind die Jungs wieder an der Reihe. Kohlenhydrate her… Reis mit Tomatensauce und Thon aus der Büchse! Erschöpft geht es um 19h ins Bett, nicht mal ein Kartenspiel in geselliger Runde liegt noch drin!!

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Tag 3:

Tagwach um 5.00h, Abmarsch um 5.45h…wir wollen in den Wald und Tiere sehen. Von einer Horde Aras werden wir bereits lauthals begrüsst…sie kreisen ihre Runden am Himmel, es ist ein gewaltiges Schauspiel!

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Ab in den Wald…Rundwege à 3 Stunden stehen uns bevor…wir sind den ganzen Tag beschäftigt und laufen, laufen, laufen…gucken, schauen und beobachten…

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Sogar der Osterhase war im Regenwald und hat da seine Eier vesteckt!!

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Das Beste kommt wohl bekanntlich zuletzt!! Ganze zwei Tage haben wir in den Wipfeln der Bäume ein Faultier gesucht und nie gefunden…auf dem Weg zurück ins Camp, hat es unseren Weg gekreuzt. Langsam…aber ganz langsam klettert das graupelzige dreifingrige Faultier den Ast herunter um den nächsten wieder hochzuklettern…das ist ein Leben…

Zur Feier des Tages kochen die Jungs…es gibt Pasta mit Tomatensauce und Thon aus der Büchse!!! Yummy…man lernt das Essen wieder schätzen!! Smiley mit geöffnetem Mund und da es unser Abschiedsessen ist, kriegt jeder noch eine halbe Avocacdo und einen Löffel Nutella zum Dessert!

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Ja, Abschiedsessen…denn Sabrina und ich werden 22km nicht zurücklaufen, sondern nehmen Plan B zur Anwendung . Wir haben eine Botschaft vermittelt: Hilfe…wir sind zwar keine Stars, aber holt uns hier raus…!

Tag 4:

Tagwach um 5h, die Jungs machen sich zum Abmarsch bereit. Kleine Zeremonie des Adressenaustausches und noch ein Erinnerungsbild…dann winke winke…schön wars, echt!!! Weinendes Smiley

Um 10h kommt unser Privatjet…bye bye Dschungel, bye bye Kuscheltiere…es war wunder…wunderschön!!!

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Costa Rica zum Zweiten…

4 05 2012

Die Tage in Honduras sind  gezählt und ich mach mich mit vielen schönen Taucherlebnissen zurück auf den Weg nach Costa Rica. Die Zeit auf der Insel war der Hammer…zum Abschluss gibt es noch einen Tauchgang in der Nacht. Im Dunkeln unter Wasser…echt witzig was für Kreaturen da aus ihren Höhlen steigen!!! Verwirrtes Smiley Diveguide Davit und el capitano Jacó haben volle Arbeit geleistet… zum Abschied noch ein Erinnerungsfoto:

Verabschieden tu’ ich mich auch von Polly meinem Lieblingspapageien! Nochmals gekrault werden und wohlig dabei krächzten…vorbei ist nun die Zeit des täglichen Keksefüttern und Ananansteilen…

Mt der kleinen Maschine geht es von Roatán nach San José zurück. Noch ein Mal schlafen und Besuch aus der Schweiz kommt!! Bin ein wenig nervös… Enttäuschtes Smiley und finde kaum Ruhe. Auch andere Gedankengänge und Aufwühlungen von Gefühlen zehren an meiner Schlafphase…egal…

Ich bin schon Stunden vorher am Flughafen und vertreibe meine Zeit bis Sabrina kommt mit Leute beobachten und Reisepläne schmieden. Nach gut 4 Stunden des Wartens ist es so weit. Die Maschine aus New York ist gelandet…uiui…jetzt geht alles schnell…werd ich sie wiedererkennen? Sie mich? wie reagieren? Aber sich zu viele Gedanken machen, ist meist überflüssig. Wir sehen uns, erkennen uns und umarmen uns und bereits am Flughafen können wir uns vor lauter Lachen kaum auf den Beinen halten. Diese zwei Wochen können ja heiter werden…

Wir verbringen die Nacht mehrheitlich mich quatschen, austauschen, updaten und erzählen. Die Weiterreise wurde innert 5 min auch total auf den Kopf gestellt. Aber wir sind ja flexibel…und reisen statt wie geplant nach La Fortuna und dem Arenal Vulkan, einfach mal in den Süden zum wohl schönsten Nationalpark Costa Rica, in den Corcovado Nationalpark. Die Reise kann beginnen, Details folgen…

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An dieser Stelle möchte ich noch allen ganz herzlich danken, die Sabrina einen Gruss, eine Umarmung oder eine kleine Überraschung an mich mitgegeben haben! Ich hatte echt eine riesen Freude und konnte vor lauter strahlen schon fast eine Kleinstadt mit Energie versorgen! Schön, dass es euch gibt… Herz



Da geht nicht viel auf Roatán…

1 05 2012

Liebe Leute, ich weiss gar nicht gross was schreiben, denn die Tage auf Roatán wiederholen sich wie im Film “…und täglich grüsst das Murmeltier”. Um 8h wird das Frühstück serviert, um 9h geht es mit dem Tauchboot raus auf das Meer, Tauchgang 1, Pause von ca. 60min, Tauchgang 2, 13.00h Mittagessen, Pause bis 14.22h, Tauchgang 3, retour für Kaffee und Kuchen gegen 16h, und Abwarten bis um 18.30h “endlich” das Abendessen serviert wird. (das Essen ist der Hammer Enttäuschtes Smiley)

Also, ihr seht…da geht nicht viel ausser essen, tauchen, essen, tauchen, essen, schlafen…aber es macht glücklich und Spass!! Gehe ich abends ins Bett, fühlt es sich noch an wie auf dem Tauchboot. Imaginäre Wellengänge schaukeln einem in den Schlaf. Die Lippen sind schon ein wenig aufgeweicht von dem ganzen Salzwasser und in den Träumen schwimmt so der eine oder andere Fisch vorbei! Ich geniesse das Nichts-tun in vollen Zügen und glaubt mir…so viel Stickstoff im Blut macht ganz schön müde.

Honduras ist mitunter das gefährlichste Land der Welt, so hat man mir kurz vor Abflug noch zu erzählen gewagt. Hier auf Roatán am Oak Rich Bay geht aber nicht viel. Das kleine familiäre Resort ist mit ein paar wenigen anderen Bretterbuden, ein paar bellenden Hunden, sowie einer Katze und Polly dem Papageien, auf einer kleinen Insel angesiedelt. Möchte man den Ort verlassen, so bedarf es eines Bootes. Da ich kein Boot miteingepackt habe (hatte nun echt keinen Platz mehr im Rucksack), bin ich auf mein Zimmerchen und die Relaxzone des “Resortes” angewiesen…Aber es fehlt mit an nichts!! Liebe Menschen aus den USA, Kanada und Australien haben sich auch an diesen Flecken Erde verirrt. Werden grad keine Tauchgeschichten erzählt, so tauschen wir andere Erlebnisse aus. Und sollte ich jemals eine grössere Reise durch den westlichen Kontinent machen, so habe ich bereits jetzt eine riesen Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten Smiley mit geöffnetem Mund

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Bild 1: die Hauptstrasse, Bild 2: der Nachbar, Bild 3: die Tankstelle, Bild 4: Familienausflug

Unter Wasser weht dagegen ein anderer Wind…da geht so einiges. Manchmal tauche ich einfach vor mich hin und geniesse die Schwerelosigkeit, manchmal kann ich mich einfach nicht satt sehen an der Vielfältigkeit der Unterwasserwelt.

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Es fühlt sich an wie im Aquarium…mit dabei ein French Angelfish (Bild 4)

Meine Lieblinge…die Seepferdchen..schüüchi Cheibe…aber einmalig!! (Bild 2 ist nicht verkehrt rum…nein, Seepferdchen gedenkt kopfüber abzuhängen!)

auch immer ein Highlight sind Rochen…hier der gepunktete Adlerrochen!

Seestern auf Koralle vs Dreieckiges Spinnenkrebschen auf Koralle

zwei verschiedene Nacktschnecken (gewaltig…!!) Schnecke

gefrässiger Barracuda…uiui…der kam sehr nahe, da hab ich doch glatt in seinen Schlund sehen und die scharfen Beisserchen zählen können!! Enttäuschtes Smiley

“Gehirnkoralle” mit Christbäumen…die farbigen Aufsetzer sind Würmer, werden aber Christmastrees genannt, da sie wie ein Weihnachtsbaum ausschauen. Lustig ist…kommt man den Würmern zu nahe, ziehen sie sich blitzartig in ihr Loch zurück. Schwups und weg…………

und jetzt…Obacht!! Ein absolutes Highlight!! Zuerst aber die Story…ich tauche auf ca. 5m durch den Korallengarten und suche unter Steinen, am Boden, zwischen Korallen etc. nach irgendwelchen Lebewesen und plötzlich kommt dieses Ding um die Ecke! Was bin ich erschrocken!!! Erstauntes Smiley Nachdem aber beiden klar war, dass keinem dem anderen “weh machen” möchte, entspannte sich die Situation und ich konnte den wunderschönen Oktopus für etliche Minuten verfolgen und beobachten. Er tänzelte frisch fröhlich über den Meeresgrund und veränderte dabei immer wieder sein Volumen. Das war Daumen hoch Herz