Bye Bye Polynesien

14 03 2012

Zwei Wochen französisch Polynesien…vorbei! Erstauntes Smiley krass, wie die Zeit vergeht!! Da trifft man am anderen Ende der Welt auf bekannte Gesichter, gewöhnt sich aneinander und schon ist man wieder alleine…Weinendes Smiley alles hat mal ein Ende auch wenn es einem zeitweise schwer fällt…aber nur so kann Neues beginnen.

Die letzten zwei Tage waren so richtig verregnet. Ausser lesen, quatschen, Kartenspiele (habe das Jassen für mich entdeckt…ich liebe es!!! ) und die Mahlzeiten zelebrieren, können wir nicht viel machen. Die Regentropfen fallen zeitweise sinnflutartig vom Himmel und lassen den Meeresspiegel ansteigen. Auch am Tag meiner Abreise schüttet es aus Kübeln…jaja, die Götter weinen, wenn Engel reisen Zwinkerndes SmileyVerspotten

Ein Highlight auf Moorea waren die Sonnenauf-und untergänge, wie auch der Vollmond in seiner schönsten Pracht! Auf der linken Seite kaum die Sonne untergegangen, steigt auf der rechten Seite auch schon der Mond dem Himmelszelt empor. Wenn sich nicht grad Wolken in den Vordergrund drängen, entfaltet sich die Milchstrasse zu einem staubigen Weg. Man hat schon fast das Gefühl darauf gehen zu können!

….und regnet es doch mal für paar Minuten, so begrüssen uns Regenbogen satt-farben und einfach magisch!

Französisch Polynesien besteht auch diversen grösseren und kleineren Vulkaninseln. Bekannteste sicherlich Bora Bora, Tahiti und vielleicht noch Huahine. Moorea ist eher klein, doch üppig in der Vegetation. Die Formation der Insel geht über tiefblaue Lagunen, wie auch bizzare Felsformationen. In der Lagune schwimmen täglich Schildkröten, Rochen, Haie und v.a. Delfine (zT Schwärme von bis zu 120 Stück) vorbei. Ich wollte mich mal mit den Tümmlern im Meer tummeln, doch bis ich mich der Truppe schwimmerisch angenähert hatte, waren ausser piepsende Schallgeräusche nur noch schwach die abtauchenden Schwanzflossen sichtbar.

Ausser Meeresgetier lauern einem auch immer wieder Hunde und Katzen auf. Das “Ich-lieb-Tiere-Herz” schlägt auch weit weg von daheim…so muss zum rechten gesorgt werden:

Ich gehen nun mit gemischten Gefühlen neuen Abenteuern entgegen. Haben mir doch die Mädels aus der Schweiz eine tolle Zeit bereitet…Mit ein bissl Heimweh nach “Dahause”, nehme ich die Fähre nach Papeete und dann das Flugzeug zurück auf die Cook Inseln. Zwei Tage nochmals Inselleben bevor es in die USA geht…der nächste Kulturschock steht mir bestimmt bevor!! Erstauntes Smiley

It was Hämmering…!!



…und nochmals: Haie zum Abwinken!!

12 03 2012

Zum “Fast-Abschluss” des Polynesienaufenthaltes auf Moorea gibt es nochmals ein wenig komprimierte Luft aus der Flasche! Dank Nebensaison haben wir unseren Tauchguide für uns alleine und können zu dritt ganz entspannt tauchen ohne Zeitlimit, denn der Sauerstoff reicht lange… Vor Lachen auf dem Boden wälzenDaumen hoch

Getaucht wird mit Stahlflaschen (= schwerer als gewöhnliche Aluminiumflaschen), d.h. bei meinem Tauchtenue von nur Boardshorts und T-shirt (und kein Neoprenanzug) benötige ich kein Gramm  Blei. Freiheitsgefühl pur…herrligggg!! Smiley mit geöffnetem Mund

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Mit einer Rolle rückwärts von der Bootkante geht es ins Meer. Platsch!! Aufrichten, Brille korrekt aufsetzen und dann gleich mal einen optionalen Blick auf den Meeresgrund werfen, was da so geht…. Doris (mein Tauchbuddy) meint:” hui…da unten schwimmt ein grosser Hai…ähm nein zwei grosse Haie”. Und als sich meine Augen an das Blau gewöhnt haben und den Meeresgrund abchecken, sehe ich, dass sogar drei grosse Haie unter uns kreisen! Der Tauchguide springt ins Wasser und klärt uns auf…da unten sind zwei grosse Lemonsharks und ein grosser Grauhai…let’s go! ok…. Erstauntes Smiley pfffff!!!

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Auf dem Grund angekommen kreisen die grossen Viecher neugierig um uns Taucher. Keiner zeigt Allüren gleich mal zu kosten was da vom Himmel gefallen ist, nein es wird nur ganz skeptisch gekuckt, mal Schweizer Fleisch geschnüffelt und dann wiederum ein Kreis gezogen!

Blacktip Reefshark mit Lemonshark

Wir setzen unseren Tauchgang fort, begegnen immer wieder kleinen schwarzspitzen Riffhaien und grösseren Lemonsharks. Es fühlt sich sehr vertraut an, keine Angst, keine Panik, keine Skepsis!!

Der Tauchgang ist Genuss pur. Nicht nur die Begegnung mit den Haien ist für mich ein Highlight, nein…auch die verschiedenen Schildkröten, der Barracuda, die Muränen, Kugelfische, Clownfische und diverse Korallenfische bereiten Freude!! Ich liebe es zu tauchen….

1) green turtle / 2) hawksbill turtle

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Mit dem Quad auf den Magic Mountain

9 03 2012

Wie kann man das Inselinnere am besten erkundigen?? Mit dem Quad…über Stock und Stein, hoch rauf, steil runter…genau (juhuii…und ich darf lenken Smiley mit geöffnetem Mund)!! So nehmen wir an einem Ausflug teil und erfreuen uns an wunderschönen Panoramablicken vom Magic Mountain, degustieren exotische Marmeladen und schauen uns die Ananasplantagen im grössten Regenguss von nahem an.

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Das Quad-fahren ist nicht “ohne”…steil sind die Schotterwege…haja, hochfahren ist easy, aber runter?? und dann erst noch um die enge Kurve?? naja, die Aussicht über die Cooks-Bay ist die Strapaze des Fahrtweges auf alle Fälle wert!!

Die Nächte hier sind sehr mild und angenehm, so entschliesse ich mich dafür, draussen zu nächtigen. Jaja, wenn Engel schlafen, gibt es keinen Regen…ich glaube, das war einmal so…denn kaum habe ich mich im Liegestuhl installiert und den ersten Traum geträumt, werd ich auch schon von feinen Tröpfchen geweckt…Zeit meine Sachen zu packen und in das heimische Nest zu krabbeln…grad noch rechtzeitig…denn das Donnerwetter, welches folgt, lässt so manche Welle höher schlagen und Kokosnüsse von den Palmen fallen!

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Auf Moorea mache ich Urlaub vom Reisen…

7 03 2012

Die Zeit auf Moorea fühlt sich an wie Urlaub vom Reisen Augen rollendes Smiley es ist das erste Mal seit langem, dass ich den ganzen Inhalt meines Rucksackes in eine Kommode packen kann und dies für die nächsten 14 Tage auch so bleiben wird. Kein hektisches Ein- und Auspacken, dafür regelmässige Mahlzeiten, inkl. Gesellschaft und Kartenspiele Zwinkerndes Smiley

Der Besuch aus der Schweiz ist sehr unternehmungslustig, so vergeht kein Tag ohne irgendwelche Aktivität. Herrlich…!! So machen wir mit dem Segelboot einen kleinen Turn in der Lagune und lassen uns von einem Einheimischen die Sagen der polynesischen Götter erzählen und schnorcheln daraufhin in den glasklaren Lagunen mit Haifischen und Stachelrochen. Es braucht schon ein wenig Überwindung mit den “Raubtieren” das Wasser zu teilen, da sie sehr nahe an einen rankommen und mit ihrer weichen Haut die unsrige streicheln…dennoch ist es ein Erlebnis der Sonderklasse…

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Von meiner Unterkunft habe ich direkten Blickkontakt auf das offene Meer. Täglich grüsst ein Rudel von Tümmlerdelphine, sowie Rochen und Schildkröten und unterhalten die Zuschauer. Sonnenaufgang, wie auch –untergang sind entweder von rechts oder links sichtbar.

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Endlich habe ich die Muse ein Buch zu lesen und ein wenig zu schreiben, sonnen, baden….

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…und dann, wenn die Sonne untergegangen ist und der Mond sich in seiner vollen Pracht entfalten hat…

ist es auch schon wieder Zeit für ein Bierli … Verliebt Bierkrug Zwinkerndes Smiley



sharks…sharks…sharks…

4 03 2012

Treffpunkt Fährhafen Papeete, drei Freunde aus der Schweiz werden mich auf dem nächsten Abschnitt meiner Reise begleiten. Das Wiedersehen ist aufregend…nach drei Monaten bekannte Gesichter sehen…irgendwie noch witzig!!

Die Fähre bringt uns innert 40min nach Moorea, wo dann der Kampf um seinen eigenen Koffer los geht. Stell euch vor 400 Passagiere, drängen sich um 5 Container voller Gepäck. Jeder möchte natürlich sein Stück zuerst wieder bei sich wissen…da steht man sich auf die Füsse, hat mal einen Ellenbogen in der Rippe…echt, dieser “Stress” bin ich mir gar nicht mehr gewohnt. Ich warte und beobachte das gestörte Treiben, bis am Schluss noch mein Rucksack übrig bleibt…Arbeit

In der Unterkunft angekommen, zuerst mal das neue Revier abchecken und dann die Seele ein wenig baumeln lassen (Prinzessin: bämbeling soul)…

Moorea hat viel zu bieten…so wird auch gleich mal ein Tauchtag organisiert. Gemäss Tauchguide geht man in Moorea nicht wegen den Korallen oder den kleinen Fischchen tauchen, sondern wegen den Haifischen und anderem grösseren Getier…na dann…lass dich überraschen!!! Vor Lachen auf dem Boden wälzen

Bei dem Dreiergespann aus der Schweiz, ist auch ein Tauchbuddy für mich dabei…da fängt das Tauchvergnügen schon bei der Vorfreude an…

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Der Tauchplatz ist grad nur 10min von der Ablegestelle entfernt. Es wird ausserhalb des Riffes getaucht. Mit einer Rolle rückwärts geht es rein in das warme Meer…Tauchermaske leeren und einen Blick auf den Boden…was sehen da meine Augen??? Ein riiiiiiiiiiesen Hai kreist seine Runde etwa 20m tiefer unten. Wartet er etwa auf sein zweites Frühstück??

Der Tauchguide tauch zielstrebig ab….in Richtung Boden…Gott sei Dank ist der grosse Hai weg und nur kleine Riffhaie kreisen ihre Runden im tiefen Blau. Haha…aber zu früh gefreut…denn unmittelbar haben wir den Grund des Meeres erreicht, nähert sich der neugierige Kerl auch schon wieder….und kommt uns relativ SEHR nahe. Der Tauchguide bleibt cool….kein Fuchteln, kein Messerzücken, keine hektischen Signale…ok! Das wird normal so sein!! Wir beginnen nun unser Unterwasser-Spaziergang und werden tatsächlich verfolgt von einem anhänglichen Lemonshark. Mein optionaler Blick zurück, lässt mich erahnen, dass dies nun für die nächste Stunde wohl so sein wird.

Bevor ich nun weitererzähle, müsst ihr euch ein Bild von dem riesigen Kerl machen….Lemonshark-Männchen, gefühlte 5m…in Wirklichkeit “nur” etwa 3-4m

Wir tauchen entlang des Riffes, keine Weichkorallen, aber viele bunte Fische die uns begleiten…wie auch der Lemonshark. Von hinten nähert er sich der kleinen Tauchtruppe immer an und dreht dann 2m davor wieder ab, kreist eine grössere Runde und beginnt das Spiel von vorne.

Dazu kommen noch diverse kleine Riffhaie, die neugierig kreisen, von allen Seiten. Anfangs löst es in mir ein wenig Unbehagen aus, nach einer Gewöhnungszeit von ein paar Minuten dann aber eher natürliche Zufriedenheit und innere Ruhe.

und hier nochmals unser neuer Freund…

wie auch eine kleine süsse Schildkröte…



On parle français…

2 03 2012

Die Maschine der Air Tahiti bringt mich innert 2.5 Stunden von Rarotonga nach Papeete. Voller Vorfreude auf neue Abenteuer steige ich aus dem Flieger und werde mit Hula-tanz und Ukulelemusik empfangen. Das Wetter stimmt, die Temperatur ist noch die gleiche…perfekt!

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Der Zöllner: parrrlez-vous frrrançais…., ich: oui … und dann geht es los. Er fragt mich tausend Dinge und ich, die die letzten drei Monate englisch oder hochdeutsch gesprochen habe, verstehe kein Wort. Die Polynesier rollen das “R” ganz unvorteilhaft…ich hab echt Mühe die zu verstehen Enttäuschtes Smiley zum Glück ist dies kein Grund mich nicht einreisen zu lassen…so darf ich die Grenze passieren und bekomme nicht einmal einen Stempel in meinen Pass…haja…ich bin ja jetzt irgendwie in der EU.

Vom Hostelbesitzer werde ich abgeholt und zu meiner Bleibe gefahren. Erst mal ankommen und dann auf Futtersuche begeben. Ich watschle im Dunkeln durch die Seitenstrasse, überall riecht es nach Abfall . Zum Glück ist mein Orientierungssinn sehr gut ausgeprägt, sodass ich mich ohne Sorgen auf die Suche nach einem Supermarkt begebe. Bissl Essen und ein paar Biere einkaufen und wieder zurück zu meinem Zimmer. Ich laufe und knalle mir dann in meinen Flip-Flops meinen grossen Zeh so dermassen an einem Pflasterstein an, dass ich Sterne sehe und innert Sekunden ich das Gefühl hab, verbluten zu müssen. SternVerwirrtes Smiley

Ich total gereizt…mit Schmerzen und offenem Zeh, keiner versteht mich…ich versteh keinen…inmitten einer stinkenden Grossstadt, wieder Rechtsverkehr…will einfach nur noch zurück auf meine kleine Insel Weinendes Smiley aber das geht nun mal nicht…

Aber easy…am anderen Morgen sieht schon alles wieder ganz anders aus und ich erkunde, ein wenig hinkend, die Hauptstadt Tahiti’s.

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In der Markthalle rumschnökern und das eine oder andere fruchtige Ding versuchen und paar kleine Souvenirs kaufen.

Der Fährhafen wird jeweils ab 18h zu einer Imbiss-Meile umfunktioniert. Ein “Roulette” nach dem anderen drängt sich auf dem spärlichen Platz um die Aufmerksamkeit der hungrigen Passanten. Ein “Must” laut Reiseführer…na dann…

IMG_8303 und jetzt mein Koch und mein Essen…

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Zufrieden watschle ich den Weg nach Hause, wo ich jetzt den Blog schreibe. Morgen geht es dann mit der Fähre nach Moorea…wieder auf eine kleinere Insel ohne Hektik der Zivilisation Insel mit Palmen