Da geht nicht viel auf Roatán…

1 05 2012

Liebe Leute, ich weiss gar nicht gross was schreiben, denn die Tage auf Roatán wiederholen sich wie im Film “…und täglich grüsst das Murmeltier”. Um 8h wird das Frühstück serviert, um 9h geht es mit dem Tauchboot raus auf das Meer, Tauchgang 1, Pause von ca. 60min, Tauchgang 2, 13.00h Mittagessen, Pause bis 14.22h, Tauchgang 3, retour für Kaffee und Kuchen gegen 16h, und Abwarten bis um 18.30h “endlich” das Abendessen serviert wird. (das Essen ist der Hammer Enttäuschtes Smiley)

Also, ihr seht…da geht nicht viel ausser essen, tauchen, essen, tauchen, essen, schlafen…aber es macht glücklich und Spass!! Gehe ich abends ins Bett, fühlt es sich noch an wie auf dem Tauchboot. Imaginäre Wellengänge schaukeln einem in den Schlaf. Die Lippen sind schon ein wenig aufgeweicht von dem ganzen Salzwasser und in den Träumen schwimmt so der eine oder andere Fisch vorbei! Ich geniesse das Nichts-tun in vollen Zügen und glaubt mir…so viel Stickstoff im Blut macht ganz schön müde.

Honduras ist mitunter das gefährlichste Land der Welt, so hat man mir kurz vor Abflug noch zu erzählen gewagt. Hier auf Roatán am Oak Rich Bay geht aber nicht viel. Das kleine familiäre Resort ist mit ein paar wenigen anderen Bretterbuden, ein paar bellenden Hunden, sowie einer Katze und Polly dem Papageien, auf einer kleinen Insel angesiedelt. Möchte man den Ort verlassen, so bedarf es eines Bootes. Da ich kein Boot miteingepackt habe (hatte nun echt keinen Platz mehr im Rucksack), bin ich auf mein Zimmerchen und die Relaxzone des “Resortes” angewiesen…Aber es fehlt mit an nichts!! Liebe Menschen aus den USA, Kanada und Australien haben sich auch an diesen Flecken Erde verirrt. Werden grad keine Tauchgeschichten erzählt, so tauschen wir andere Erlebnisse aus. Und sollte ich jemals eine grössere Reise durch den westlichen Kontinent machen, so habe ich bereits jetzt eine riesen Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten Smiley mit geöffnetem Mund

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Bild 1: die Hauptstrasse, Bild 2: der Nachbar, Bild 3: die Tankstelle, Bild 4: Familienausflug

Unter Wasser weht dagegen ein anderer Wind…da geht so einiges. Manchmal tauche ich einfach vor mich hin und geniesse die Schwerelosigkeit, manchmal kann ich mich einfach nicht satt sehen an der Vielfältigkeit der Unterwasserwelt.

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Es fühlt sich an wie im Aquarium…mit dabei ein French Angelfish (Bild 4)

Meine Lieblinge…die Seepferdchen..schüüchi Cheibe…aber einmalig!! (Bild 2 ist nicht verkehrt rum…nein, Seepferdchen gedenkt kopfüber abzuhängen!)

auch immer ein Highlight sind Rochen…hier der gepunktete Adlerrochen!

Seestern auf Koralle vs Dreieckiges Spinnenkrebschen auf Koralle

zwei verschiedene Nacktschnecken (gewaltig…!!) Schnecke

gefrässiger Barracuda…uiui…der kam sehr nahe, da hab ich doch glatt in seinen Schlund sehen und die scharfen Beisserchen zählen können!! Enttäuschtes Smiley

“Gehirnkoralle” mit Christbäumen…die farbigen Aufsetzer sind Würmer, werden aber Christmastrees genannt, da sie wie ein Weihnachtsbaum ausschauen. Lustig ist…kommt man den Würmern zu nahe, ziehen sie sich blitzartig in ihr Loch zurück. Schwups und weg…………

und jetzt…Obacht!! Ein absolutes Highlight!! Zuerst aber die Story…ich tauche auf ca. 5m durch den Korallengarten und suche unter Steinen, am Boden, zwischen Korallen etc. nach irgendwelchen Lebewesen und plötzlich kommt dieses Ding um die Ecke! Was bin ich erschrocken!!! Erstauntes Smiley Nachdem aber beiden klar war, dass keinem dem anderen “weh machen” möchte, entspannte sich die Situation und ich konnte den wunderschönen Oktopus für etliche Minuten verfolgen und beobachten. Er tänzelte frisch fröhlich über den Meeresgrund und veränderte dabei immer wieder sein Volumen. Das war Daumen hoch Herz



“Spaziergang” durch den Unterwassergarten

25 04 2012

Ein paar Eindrücke aus Roatán’s Unterwasserwelt…es ist der Hammer!! Versteht ihr jetzt meine Begeisterung fürs Tauchen???

Der Korallengarten Rote Rose: Diese Vielfältigkeit, Schönheit und das intakte Leben ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich. Auf meinen Reisen habe ich nur selten eine solche Pracht an Weichkorallen gesehen!!

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Bisschen mini:

Fischchen:

Krabbeltierchen (und Delikatessen!!)

Hübsche Schnecke:

Muränen gehören zur Gattung der Aale. Sie hausen normalerweise unter Steinen oder in kleinen Höhlen und wagen sich nur aus ihrem Bau, wenn sie sich sicher fühlen. Sie sind eher scheu, haben spitze Zähne und können schon mal zubeissen, gusselt man in ihren Behausungen rum. Letzten Tauchgang durfte ich etwas erleben, da ist mir fast der Atem weggeblieben…eine gefrässige grosse Muräne wagt sich aus dem Bau, weil sie Fressen gerochen hat. Zielstrebig peilt sie den bereits toten Schwertfisch an und liefert einen “Fresskampf” vom Feinsten…und wir, nur grad mal 3m über ihr…

..und zum Schluss mein Lieblingsmotiv…ein süsser kleiner Calamari…wie kann man sowas “Härzigs” essen??