Bye Bye Sandfliegen…

14 02 2012

Wir verlassen die Westküste und treffen in Nelson ein. Ein kleines Städtchen am Rande des Abel Tasman Nationalpark lädt zum Schlendern über den Markt ein. Alles ein wenig old-school-like…die Fashion, die Ware, die Menschen…aber total gemütlich.

Unser Herz schlägt höher, als wir am Campingplatz nur das Zirpen der Grillen hören und keine Sandfliegen antreffen. Jupppiiiieeee….wir können durchatmen und “runterfahren”, das Gemüt erhellt sich und wir sind einfach nur happy. Heute wird mit offenen Fenstern geschlafen…frische Luft im Auto…F.R.I.S.C.H.!!

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Mit dem Auto geht es an die Goldküste Neuseelands. Die Buchten leuchten schon von weitem mit ihrem goldgelben Sand. Wir verweilen, schlendern ein wenig rum und geniessen das Rauschen des Meeres! (Prinzessin ju nou…)

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Die Fahrt geht weiter in die Malborough Sounds…oder besser gesagt, es war so geplant. Was nicht mitspielt ist das Wetter und dessen Vorhersage! Wie planen kurzfristig um fahren in Richtung Picton, wo wir innert Sekunden die Fähre umbuchen und uns nun auf dem Weg zurück auf die Nordinsel befinden.

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Bye Bye Sandfliegen Verspotten …Bye Bye Southisland…und auch schon Bye Bye Nico. Mit meinem Rucksack geht’s nun alleine weiter, zuerst ein paar Tage Wellington und dann ab auf die Insel Insel mit Palmen Neue Abenteuer sind willkommen…



Auf der Flucht an der Westküste

11 02 2012

Jaja, die liebe Westküste von Neuseelands Südinsel!!! Nur 1% alle Neuseeländer sind hier sesshaft…hat dies etwa einen bestimmten Grund?! Ahnungsloses Smiley– ja, hat es!! Erzürnt aber der Reihe nach.

Nach unserer Hammer-Wanderung am Arthurpass fahren wir die Westküste entlang Richtung Nelson und Abel Tasman Nationalpark. Die Küste und die Felsformationen sind rau…das Wetter auch! Regen…Wolken, Regen…Wolken… kleinere trockene Passagen…nette Campingplätze…kein Mensch sitzt draussen…hä?

Wir packen unsere Campingutensilien aus und merken schnell, was hier Sache ist…SANDFLIEGEN!!! Dies kleinen Dinger sind überall….und setzt man nur einen kleinen nackten Zeh an die frische Luft, beissen sie zu…so als ob sie darauf gewartet hätten. Einschmieren mit schützendem Mittel ist angesagt…stinkt ein Bisschen, hält aber die Viecher zumindest ein paar Minuten fern…doch diese Dinger sind clever und beissen genau dort zu, wo die Haut nicht eingeschmiert ist…zB an der Fusssohle!! Teufel

Mal so nebenbei, die Sandfliegen sind ganz kleine Fliegen, vergleichbar mit unseren Fruchtfliegen. Sie setzen sich heimlich auf die Haut, beissen zu und saugen sofort Blut. Die Stiche sehen dann aus wie Windpoken und JUCKEN unaufhörlich…v.a. in der Nacht!!!

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Faszit: Wir fahren im Auto, essen im Auto, verbringen den Abend im Auto, schlafen im Auto…und lassen über Nacht die Fenster geschlossen. Morgens opfert sich einer von uns, geht raus, um’s Auto rum…Kofferraum auf, Frühstück raus…und schnell wieder rein ins Auto!

Die Horrornacht haben wir bereits hinter uns!! Neben den Sandfliegen haben sich auch gut 30 Mücken ins geschlossene (!!) Auto gequetscht…man wird aggressiv und flieht vom einen Ort zum anderen, in der Hoffnung, dass dort alles besser wird…



Oh my dear Arthur!!

8 02 2012

Der Weg von dem Milford Sound bringt uns durch kleine alpine Ortschaften mit Gletschersicht (aber nur bei Sonnenschein Zähnezeigendes Smiley) weiter nach Norden. Dem Wetterbericht zufolge soll Mittwoch der schönste Tag der Woche werden…Zeit für eine Wanderung. Auf der to-do Liste der Neuseelandtreks steht auf jeden Fall der Avalanche Peak am Arthur Pass.

Der Wanderführer sagt: 6-8 Stunden, Schwierigkeit: schwer, Distanz: 7km, Höhenmeter 1’100m – also genau das Richtige für uns!! Zwinkerndes Smiley

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Los geht es morgens gegen 7.45h nach Frühstück, Kaffee und Morgenrunde, sowie mit gepacktem Rucksack und Sonnencrème. Schon nach den ersten Metern auf dem Track stellen wir fest, dass dies keine Wanderung im eigentlichen Sinne ist, sondern eine Mischung aus Bergsteigen und Klettern! Aber gerade deswegen macht es uns grad riesen Spass…. Vor Lachen auf dem Boden wälzen

Die ersten 500 Höhenmeter (ca. 2Std) geht es durch waldiges Gebiet, vorbei an wilden Wasserfällen mit einladenden Pools und witzigen Bäumen. Immer wieder ist klettern angesagt, die Wurzeln der Bäume dienen einem dabei sich daran hochzuziehen. Ganzkörpertraining…inkl. Bizeps, man kommt ins Schwitzen!

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Nach zwei Stunden ist die Baumgrenze erreicht und wir sind strahlendem Sonnenschein ausgesetzt. Weit hinten sehen wir bereits den Gipfel…oder denken zumindest, dass dies der Gipfel sein muss. Der Weg ist zum Teil sehr schwer erkennbar, doch solang wir den gelben Pfeilern folgen, kann nichts schief gehen. Wir klettern und steigen, geniessen das Panorama und fotographieren natürlich jeden Stein, jeden Gipfel, jede Blume, jeden Käfer, jede… aber kommen auch sehr gut vorwärts.

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Ahh…vor uns (schon bissl ausser Puste Enttäuschtes Smiley das muss ich zugeben) sehe ich einen aufgetürmten Steinhaufen…ist das der Gipfel? Dort angekommen, sehe ich schnell, dass es doch noch ein Stücken weiter hoch geht! Jeder Schritt wird genossen, die Aussicht auf die Bergwelt ist einfach fantastisch!

Der Weg wird immer schmaler, immer mehr grosse Felsstücke liegen einem im Weg und müssen überklettert werden. Es macht Spaaaaass!! Und da sehen wir das letzte gelbe Fähnchen…da ist das Ziel… ganz oben an der Spitze…am Grat des Berges…der Zipfel…dort wo es nicht mehr weiter geht!!! Vorsichtig klettern wir hoch, es gibt viele lockere Steine und wir wollen ja nicht wegrutschen und einen kostenlosen Freifall geniessen!

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Auf dem Avalanche Peak (1’833m) stehen wir nun da und bestaunen mit schon fast offenen Mäulern die 360-Grad Panoramasicht… Erstauntes Smiley ich denke, die Foto’s sagen alles…

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Wir klettern wieder vorsichtig runter und setzen uns auf einen bequemen Stein um das verdiente Picknick zu uns zu nehmen! Immerhin haben wir 4Std für den Aufstieg gebraucht und der Abstieg steht noch vor uns…eine Stärkung ist angesagt!

Die Kletterpartie runter ist genauso steil und steinig. Auch dieser “Weg” ist kaum angezeigt, wir halten uns diesmal einfach an den orangen Pfeilern. Die Füsschen werden langsam müde, die Knie schmerzen und Konzentration ist angesagt.  Gerne bleibe ich mit meinen Beinchen an einem Steinchen oder Würzelchen hängen, wenn sie so müde sind…rutschig rutschig. Aber die Sonne und die Sicht machen alles wett…vor uns der Punchbowl Wasserfall…hmmm…wie gerne würd ich mich jetzt darunter stellen??

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Um 15.45h  kommen wir genau auf die Minute nach insgesamt 8 Stunden Bergsteigen wieder im Tal an. Jetzt gibt es ein verdientes Bierkrug und dann ist die nächste Herausforderung des Tages angesagt…wo finden wir die nächste Dusche?!? Etwa ich?



Kilometer um Kilometer…

6 02 2012

Die meiste Zeit der Reise verbringen wir eigentlich schon in unserem Honda Odyseey! Sei es um von A nach B zu kommen, Schutz vor Regen oder Sandfliegen zu finden, darin zu kochen oder hauptsächlich natürlich um darin zu schlafen. Unser Ömchen bringt uns jeden Berg hoch und jede Schotterpiste runter! Gestern haben wird die 300’000km geknackt…das wurde feierlich festgehalten Party-Smiley mögen weitere hunderte von Kilometern noch folgen!

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Die Strassen in Neuseeland sind einfach zu fahren. Die Geschwindigkeit ist auf max. 100km/h beschränkt und wer schneller fahren will, überholt ganz einfach. Trotz Linksverkehr herrscht Rechtsvortritt, das hat mich anfangs ein wenig durcheinander gebracht Enttäuschtes Smiley…doch an und für sich fährt es sich links genauso leicht wie rechts, sogar im Kreisel.

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In der Dämmerung und nachts ist Obacht angesagt. Nicht nur Igel oder Hasen rennen wie geistesgestört über die Landstrassen, nein aus grosse und kleine Opossum’s setzen sich gerne auf den noch von der Sonne aufgewärmten Teerstreifen und lassen sich gerne überfahren  Trauriges Smiley Tagsüber kommt es schon vor, dass die Strassen zeitweise versperrt werden…denn auch die besten “Pferdestärken” können mit einer Herde Schafe nicht konkurrieren!

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Die Oma hat mit uns schon einiges mitgemacht. Jeden Abend beginnt die Suche nach dem besten und schönsten Abstellplatz. Da kann es schon sein, dass es mal die engen Schotterpisten an den Strand runtergeht oder über den Feldweg an einen See.  Nicht immer ist es offiziell erlaubt an unseren ausgesuchten Plätzen zu nächtigen, doch nur ein Mal ist dieses Vorgehen “bestraft” worden.

Da Kati auch schon vergessen hat das Licht abzudrehen (…es piepst jo au nid bim Schlüssel abzieh!!), ist das Ömchen sogar schon einmal nicht mehr angesprungen. Gott sei Dank gibt es hilfsbereite Neuseeländer mit griffbereitem Überbrückungskabel!

Für das was sie mit uns mitmacht, wird sie auch gut umsorgt und deshalb verzeihen wir ihr auch gerne die eine oder andere Macke. Haja…mit 300’000km hat man schon einiges erlebt, da darf man zwischendurch auch ruhig mal ein wenig müde sein und bissl streiken.

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Die Sandfliegenplage!

3 02 2012

Als der Gott Tu-to-Rakiwhanoa die groben Furchen der Fjorde mit seiner Axt in das Festland von Neuseelands Südinsel schlug, hat er ein Meisterwerk erschaffen. Darüber waren sich die Götter einig. Doch kein Kunstwerk existiert ohne Neid und Missgunst, so war auch die Göttin Te-Hine-nui-to-po (Göttin des Todes) nicht gerade glücklich als sie das vollendete Kunstwerk sah. Sie befürchtete nämlich, dass diese wundervolle Schönheit der Fjorde zu viele Menschen für immer in diesen Landabschnitt ziehen würde. Um die Menschen ihre Sterblichkeit nicht vergessen zu lassen, liess sie die Sandfliegen frei. Zweifellos haben die kleinen teuflischen Plagegeister den gewünschten Effekt erzielt…

Mit dem Auto geht es von Te Anau entlang der Milford Road zum Milford Sound. Gemäss Reiseführer dauert die Fahrt gut 2.5 Stunden, doch mit all den Fotostopps und Pausen um Sehenswertes zu erforschen, kann man die Fahrt gut zu einem Tagesausflug erweitern. Wir haben uns dazu entschieden, gleich ein paar Tage entlang der Milford Road zu verbringen und alles ausgiebig auszukundschaften!

Te Anau: Wetter schlecht. Wolken und leichter Regen! Wir ziehen trotzdem los, die Wettervorhersage klingt vielversprechend!

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Der erste Stopp am Mirrow Lake. Der “Spiegelsee” nennt sich so, weil sich die Bergkette darin spiegelt und man gleichzeitig auf den Grund des Sees schauen kann. Bei weniger schönem Wetter zeichnet sich die Bergwelt nur spärlich darin ab…aber trotzdem ein Kamera wert:

Unsere Reise endet nachmittags am nördlichsten Campingplatz vor dem Milford Sound. Die Sonne scheint, die Wettervorhersage hält was sie verspricht. Die Campingplätze sind einfach…kleine Plumsklos und nette Nischen um das Auto oder Zelt zu platzieren. Voller Elan holen wir unsere Campingstühle raus, die Sonnencrème, das Buch…

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…und dann schnell festzustellen, dass die friedliche Stimmung zäh und brennend, später juckend und schwulstig getrübt wird!! Sandfliegen!!! Teufel Sandfliegen an den Beinen, Sandfliegen an den Armen, Sandfliegen auf dem T-shirt und an den Füssen! Die glorreiche Idee Insektenspray (von uns liebevoll Indusriekeule genannt, weil soviel Chemie drin) zu benutzen scheitert…die zähen Beisserchen sind resistent! Da hilft nur die Flucht ins Auto…doch dort kommt es einer Sauna nahe…ab in den Wald, das ist die rettende Lösung!!

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Der Wald ist mystisch und angenehm kühl. Sogar der kleine Robin (so heisst der süsse Vogel) leistet uns Gesellschaft. Doch leider können wir nicht ewig im Wald bleiben und opfern uns gezwungenermassen den Sandfliegen. Schnell was kochen und ab ins Auto (komischerweise verbringen alle Nachbarcamper den schönen Abend im Auto…?!Vor Wut kochen). Mit geschlossenen Fenstern und muffiger Luft wird geschlafen…immerhin habe ich diese Nacht mal nicht gefroren!!

Neuer Tag, schlechteres Wetter!! Wir vervollständigen die Fahrt zum Milford Sound nach einer Nacht des Kratzens!! Diese Bisse brennen nicht nur sondern jucken grauenhaft!! Rote Pusteln sind das Resultat…aber zum Glück nur an den Beinen! Immerhin haben wir herausgefunden, dass diese Biester Wärme nicht ertragen…sie gehen kläglich ein….chchchch!!! Verspotten

Die nächsten Stopps werden an Wasserfällen und Seen gemacht. Die zu erreichen beinhaltet jeweils einen kleinen Spaziergang durch den Wald, wo es vieles Schönes zu sehen gibt…

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Wir durchfahren einen der einzigen Tunnels Neuseelands und gelangen paar Kilometer später an den Milford Sound, dort wo die eindrucksvollen Fjorde eine der wunderbarsten Landschaften der Südinsel darstellen SOLLEN! Naja…heute braucht man dafür sehr viel Phantasie… Weinendes Smiley

Um euch die Originalität dieser Region bildlich dazustellen, hier ein Vergleich: Bild 1) made by Katja, Bild 2) irgendwo aus dem Internet:

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Auf dem Rückweg überlegen wir uns, ob wir noch eine Nacht mit den Sandfliegen in Kauf nehmen und evtl. am morgigen Tag das vielleicht schöne Wetter für eine alpine Wanderung nutzen. Die Ratlosigkeit und das Abschätzen ob das Sandfliegenübel die Wahrscheinlichkeit von Sonnenstrahlen wirklich wett macht, wird schlussendlich von unserem Ömchen entschieden. Nach stetigem bergauf fahren hat das Auto nicht nur angefangen zu stinken, sondern es entwickelte sich Rauch unter der Kühlerhaube! Help…!! Kleine Pause…weiterfahren und hoffen, dass die gute Omma nicht im aufwärtsgehenden und jeweils zeitweise einspuriggeführten Tunnel abverreckt!! (…und ich am Steuer…na Bravo!!).

Aber die Oma ist eine von uns und lässt uns nicht im Stich. Wir entscheiden uns nichtsdestotrotz den Weg ins Tal hinter uns zu bringen und die erst beste Werkstatt anzupeilen. Die Talfahrt wird durch mehrere Stopps unterbrochen, wir wollen das Auto jetzt nicht überstrapazieren. Nicht nur wir ziehen dank unserer qualmenden Motorenhaube die Blicke auf uns, nein auch ein kleiner Bergpapagei hat es drauf. Schnell den Apparat ziehen und von dem frechen Kea ein Bild knipsen!

In der Werkstatt kann der Typ uns nichts genaueres sagen, füttert aber die Oma mit leckerem Quality-Motorenöl…wir hoffen es liegt wirklich nur am Öl…! Ahnungsloses Smiley



An der Catlincoast ist es fast wie im Zoo

1 02 2012

Der Weg entlang der Ostküste der Südinsel hat uns an die Catlincoast gebracht. Eine Küste mit einem sehenswerten Highlight nach dem anderen… Smiley mit geöffnetem Mund

Drei Tage verbringen wir dort, leben in der Abgeschiedenheit und Ruhe. Strand zum baden, Sonne zum tanken, Natur zum geniessen…perfekt

Am Shag Point gibt es wieder einmal Robben und Seebären zu sehen, die genüsslich das Sonnenbad geniessen und faul den Pelz räkeln. Die machen’s richtig!!! Verliebt

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Zudem gibt es Schwärme von Albatrossen und Seemöwen die die luftigen Windböen zum segeln ausnützen oder wie versteinert auf den Felsen kauern.

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Am Nuggetpoint gibt es die Chance Pinguine zu sehen und dies in freier Wildbahn. Wie bereits letztes Mal beschrieben, verlassen die Elternpinguine ihren Schlafplatz frühmorgens und verbringen den Tag im Meer, bis sie gegen späten Nachmittag wieder rauswatscheln und in ihr gemachtes Nest steigen. Mit viel Glück kann man diese kleinen Viecher dabei beobachten. Wir nutzen die Chance, steigen bei eisiger Sommerkälte (15°) und Windböen aus dem Auto und machen uns auf den Weg in die Bucht…und warten…und warten…und….ahhh….

Das nächste Highlight steht um die Ecke. Wir laufen zum Leuchtturm hoch und kommen rechtzeitig in den Genuss des Sonnenunterganges. Kitschig…aber immer wieder schön! Prinzessin

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Weiter südlich in Purakaunui gibt es einen der schönsten Wasserfälle Neuseelands. Wir sind natürlich auch am Start, frühmorgens und mit Fotokasten Kamera.

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Den restlichen Tag verbringen wir am Sandstrand der Pourpoise Bay…endlich ist es mal windstill…fein fein fein

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Neben Robben die über den Strand huschen, gibt es in dieser Bucht auch den seltenen Hektordelfin, den kleinsten Delfin der Welt. Eigentlich wäre er sehr fotogen, doch ist er auch scheu und flink. Hab alles gegeben, doch mehr als die Flossen hat er nicht zeigen wollen!

Die Tage an der Catlinbucht waren wie eine kleine Safari durch ein Freiluftaquarium. Neuseeland hat also neben Millionen von Schafen und paar Kiwi’s auch noch andere Tierchen zu bieten.

Bye the way…so schläft es sich gut…Müdes SmileySchlafender HalbmondStern



Lake Tekapo und der Mt John Walkway

27 01 2012

Das nächste Ziel sollen die neuseeländischen Berge sein. Gemäss Reiseführer ist die Fahrt nach Tekapo sehr lohnenswert…nicht nur Bergpanorama in allen vier Himmelsrichtungen, sondern auch himmelblaue Gletscherseen. Das wollen wir sehen…los geht’s

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Unser Ömchen Schulbus fährt uns in gut zwei Stunden von Christchurch nach Tekapo. Schon von weitem sieht man den See schimmern, es ist traumhaft. Der erste Stopp wird auch gleich am See vorgenommen, herrliches Licht für ein paar Fotos. Die “Good old Shepherd” Kapelle stellt dabei ein super Objekt dar.

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Am nächsten Morgen begrüsst uns der Tag mit strahlendem Sonnenschein. Ab in die Wanderschuhe und auf auf den Berg. Brote schmieren und Wasserflasche füllen und ab gehts hinauf auf die Spitze des Mount John (ca. 1090m). Es herrschen Ruhe und weite Sichten auf die Berge. Hie und da mal ein winziger Schmetterling:

In gut zwei Stunden laufen plus eine Stunde fotographieren befinden wir uns auf der Spitze des Berges. Auch der Wind hat hier seine Spitzengeschwindigkeiten erreicht! Catch me if I fall…

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Der Weg abwärts dauert dafür nur eine Stunde. Wir steigen ins Auto und fahren zurück an die Küste Richtung Dunedin. Dort soll es einen Spot mit freilebenden Pinguinen geben, die abends aus dem Meer klettern und zurück zu ihren Nestern watscheln. Leider wurde aus diesem natürlichen Lebensvorgang, ein Touristenspektakel mit hohen Eintrittspreisen gemacht. Wir entschieden uns dies nicht zu unterstützen. Naja…dann geht die Fahrt halt weiter…und wenn es schon die Pinguine nicht um sonst gibt, dann können wir uns wenigstens grenzenlos an “anderem” bedienen!! Enttäuschtes Smiley

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Die Banks Peninsula und Christchurch

26 01 2012

Christchurch haben wir schnell hinter uns gelassen. Die Innenstadt ist immer noch abgesperrt, Trümmerhaufen und offene Häuserfassaden erinnern an die Erdbeben der letzten Zeit. Irgendwie lassen diese Bilder Gänsehaut entstehen, es sieht nach all den Monaten immer noch sehr “erschreckend” aus.

Wir fahren weiter östlich auf die Banks Peninsula, wir möchten das Meer sehen, doch das einzige Wasser, welches wir spüren, sind Regentropfen! Regenwolke Nach einer Nacht free-campen an einem netten Plätzchen, scheint am nächsten Morgen aber auch schon die Sonne Sonne jetzt aber schnell an den Strand…

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Die Banks Lagune: 1.) bei schlechtem Wetter, 2.) bei strahlendem Sonnenschein

Schnell die nächste Bucht mit Strandzugang anfahren, Bikini rausholen, dick einschmieren und ab in den Sand…das sieht dann so aus:

IMG_5131 herrlich…

Nach Sonnenbaden und gegenseitigem Haareschneiden geht es Duschen…“herrlich“ zum Zweiten!

Gegen 18h wird es langsam wieder Zeit einen Abstellplatz zum Schlafen zu suchen…doch wo waren nun schon wieder diese einfachen Campingplätze? Hmmm…am Besten einfach mal in eine Strasse fahren und schauen was da so geht…die Strasse endet nicht an einem Campingplatz, aber in einer Sackgasse zum Meer die zum Übernachten einlädt! Hier bleiben wir!!! Definitiv…! Und es ist auch nicht verboten!!  Nach oben zeigen

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So nun Abendessen…um Draussen zu kochen ist es ein klein wenig windig!! Wir sind ja spontan und versuchen mal die Indoor-Küche…

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Zur Verdauung nun ein Strandspaziergang zum Sonnenuntergang…es ist perfekt!!

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(Die Nacht wurde dann sehr stürmisch. Die Oma hat zwischen Böen, heftigen Regengüssen und seitlichen Windstössen sehr gewackelt und gerüttelt. Obwohl es sich wie ein Wiegenschaukeln für Fortgeschrittene anfühlte, hatte ich sehr Mühe mit Schlafen. Ich hab in meinem Daunenschlafsack gefroren Frierend)



Ab auf die Südinsel…

24 01 2012

Noch ‘n Monat Zeit für Neuseeland…es wird Zeit für die Südinsel Insel mit Palmen. Den Tag verbringen wir in Wellington, bisschen Geschäfte anschauen, um den Hafen laufen und Kaffee trinken. Wellington ist eine “old-school-Stadt”…alles ein wenig oldfashioned und retrostylig. I like!!

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Um 6.25h geht die Autofähre nach Picton. Bisschen wellige Angelegenheit, doch längst nicht so furchterregend wie der Trip nach ‘Eua…ist ja auch ein richtiges Schiff…diesmal.

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Nach drei Stunden fahren wir in den Hafen von Picton ein…Südinsel!! Fühlt sich gar nicht anders an. Im Dunkel geht es dann auf Campingplatzsuche. An der Robin Hood Bucht machen wir Halt und gehen schlafen…die Schönheit der Bay wird uns erst am nächsten Morgen bewusst.

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Wir fahren bei strahlendem Sonnenschein los und kommen bei Regen, Wind und Temperaturen von max. 16°Grad in Kaikoura an. Stimmung sinkt…wo bitte ist denn hier der Sommer?! SonneDaumen runter

Immerhin ein paar Weggefährten denen das raue Klima nichts ausmacht…die haben’s schön…

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