On parle français…
2 03 2012Die Maschine der Air Tahiti bringt mich innert 2.5 Stunden von Rarotonga nach Papeete. Voller Vorfreude auf neue Abenteuer steige ich aus dem Flieger und werde mit Hula-tanz und Ukulelemusik empfangen. Das Wetter stimmt, die Temperatur ist noch die gleiche…perfekt!
Der Zöllner: parrrlez-vous frrrançais…., ich: oui … und dann geht es los. Er fragt mich tausend Dinge und ich, die die letzten drei Monate englisch oder hochdeutsch gesprochen habe, verstehe kein Wort. Die Polynesier rollen das “R” ganz unvorteilhaft…ich hab echt Mühe die zu verstehen
zum Glück ist dies kein Grund mich nicht einreisen zu lassen…so darf ich die Grenze passieren und bekomme nicht einmal einen Stempel in meinen Pass…haja…ich bin ja jetzt irgendwie in der EU.
Vom Hostelbesitzer werde ich abgeholt und zu meiner Bleibe gefahren. Erst mal ankommen und dann auf Futtersuche begeben. Ich watschle im Dunkeln durch die Seitenstrasse, überall riecht es nach Abfall . Zum Glück ist mein Orientierungssinn sehr gut ausgeprägt, sodass ich mich ohne Sorgen auf die Suche nach einem Supermarkt begebe. Bissl Essen und ein paar Biere einkaufen und wieder zurück zu meinem Zimmer. Ich laufe und knalle mir dann in meinen Flip-Flops meinen grossen Zeh so dermassen an einem Pflasterstein an, dass ich Sterne sehe und innert Sekunden ich das Gefühl hab, verbluten zu müssen. ![]()
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Ich total gereizt…mit Schmerzen und offenem Zeh, keiner versteht mich…ich versteh keinen…inmitten einer stinkenden Grossstadt, wieder Rechtsverkehr…will einfach nur noch zurück auf meine kleine Insel
aber das geht nun mal nicht…
Aber easy…am anderen Morgen sieht schon alles wieder ganz anders aus und ich erkunde, ein wenig hinkend, die Hauptstadt Tahiti’s.
In der Markthalle rumschnökern und das eine oder andere fruchtige Ding versuchen und paar kleine Souvenirs kaufen.
Der Fährhafen wird jeweils ab 18h zu einer Imbiss-Meile umfunktioniert. Ein “Roulette” nach dem anderen drängt sich auf dem spärlichen Platz um die Aufmerksamkeit der hungrigen Passanten. Ein “Must” laut Reiseführer…na dann…
und jetzt mein Koch und mein Essen…
Zufrieden watschle ich den Weg nach Hause, wo ich jetzt den Blog schreibe. Morgen geht es dann mit der Fähre nach Moorea…wieder auf eine kleinere Insel ohne Hektik der Zivilisation ![]()
am Koch könnt me no schaffe aber s`Ässe gseht fein uss:-) Liebe Gruess an alli Heifisch.