“Spaziergang” durch den Unterwassergarten

25 04 2012

Ein paar Eindrücke aus Roatán’s Unterwasserwelt…es ist der Hammer!! Versteht ihr jetzt meine Begeisterung fürs Tauchen???

Der Korallengarten Rote Rose: Diese Vielfältigkeit, Schönheit und das intakte Leben ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich. Auf meinen Reisen habe ich nur selten eine solche Pracht an Weichkorallen gesehen!!

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Bisschen mini:

Fischchen:

Krabbeltierchen (und Delikatessen!!)

Hübsche Schnecke:

Muränen gehören zur Gattung der Aale. Sie hausen normalerweise unter Steinen oder in kleinen Höhlen und wagen sich nur aus ihrem Bau, wenn sie sich sicher fühlen. Sie sind eher scheu, haben spitze Zähne und können schon mal zubeissen, gusselt man in ihren Behausungen rum. Letzten Tauchgang durfte ich etwas erleben, da ist mir fast der Atem weggeblieben…eine gefrässige grosse Muräne wagt sich aus dem Bau, weil sie Fressen gerochen hat. Zielstrebig peilt sie den bereits toten Schwertfisch an und liefert einen “Fresskampf” vom Feinsten…und wir, nur grad mal 3m über ihr…

..und zum Schluss mein Lieblingsmotiv…ein süsser kleiner Calamari…wie kann man sowas “Härzigs” essen??



Alajuela und der Vulcano Poas

21 04 2012

Aus dem geplanten Tauchtag ist leider nichts geworden und nach gut 16 Tagen Sand, Strand, Meer und feuchte Luft, Kleider die muffen und klamm sind, sowie etlichen Gelüsten nach neuen Abenteuern, entschliesse ich mich weiterzuziehen. Aber wohin? Enttäuschtes Smiley Ausgangspunkt jeglicher Weiterreisen ist San Jose, rsp. Alajuela…also, ab zurück in die Stadt.

Mit der Fähre geht es von Paquera nach Puntarenas…ahh…ich liebe Fähre fahren. Es ist einfach ein herrliches Gefühl!! Einfach auf den Ozean schauen und kucken, ob was geht…der ganze Spass kostet CHF 1.80! Bei diesem Spottpreis könnte man ja ein paar mal hin- und herfahren, der einzige Hacken ist die Fahrtdauer von 70min.

In Puntarenas steht auch schon ein Bus nach San Jose, rsp. an den Flughafen. Den nehm ich und lass mich während der dreistündigen Fahrt in den Schlaf wiegen.

So, ich möchte ein wenig tauchen und die Unterwasserwelt der Karibik sehen. Costa Rica kann da leider nicht sehr viel bieten. Obwohl eine Karibikküste vorhanden, fehlt es an einem richtigen Riff. Was steht zur Auswahl? Panama? Nicaragua? Kuba?…oder Honduras?? Bingo…

Am Flughafen abchecken, ob die Tage ein Flug nach Roatan geht…und ja, er geht. Abchecken ob es eine Tauchbasis mit Unterkunft hat, ja…hat es. Anfragen ob noch ein Platz frei ist…ja, den hat es auch! Hmmm…nochmals anfragen, ob sie mir einen Spezialpreis machen können…ja, können sie! Hmmm…wer-weisen ob buchen oder nicht…buchen!! Ja…soviel zu dem Cooles Smiley

Dann lass ich mich von Geroge abholen und in sein Häuschen bringen. George ist ein typischer Schweizer, vor 17 Jahren nach Costa Rica ausgewandert. Er vermietet Zimmer und begeistert einem mit Stories und Tipps über Costa Rica und Umgebung.

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Mein Flug geht am Montag, so habe ich noch ein ganzes Wochenende um Wäsche zu waschen und die Umgebung zu auskundschaften. Die Wäsche wird mir von Geroge’s Frau gewaschen und ich konzentrier mich auf einen Ausflug: Vulcano Poas

Der Poas ist der meistbesuchte Vulkan Costa Rica’s, gut 2700m hoch. Mit dem Auto, rsp Bus kann man direkt zum Krater hoch fahren und in den Kratersee schauen. Der Krater ist gut 289m tief und seine Aktivität beschränkt sich auf Schwefelausdünstungen und kleinen Geysiren. Ich mach mich auf den Weg, doch leider ziehen Wolken auf und auf Höhe des Kraters gleicht die Sicht einer dicken Suppe. Erkennen kann ich leider nicht viel…aber dennoch ist es ein gewaltiges Gefühl…und immerhin ist der Vulkan riechbar…Schwefel liegt in der Luft!

Ein Rundweg von gut 2km führt mich durch einen dicken Nebelwald mit vielen verschiedenen Vogelarten. Am meisten gefällt mir der Kolibri…sein Geflatter ist so laut hörbar und macht einem ganz närrisch. Für ein gut gelungenes Foto ist dieses kleine Federvieh leider zu flink.



Weiter geht es nach Tambor

17 04 2012

Zeit um weiterzuziehen…ab in den Bus und ins nächste Kaff. Ich sitze da mit diversen anderen Menschen, die Stimmung ist gemütlich. Aus der Lautsprecheranlage singen Air Supply: Making Loooo’ooove out of nothing at all!! Herrlich…ich flüstere mit und schaue durch das verstaubte Fenster nach draussen. Pffffff…Peng…ui…hört sich nach plattem Reifen an, doch der Busfahrer brettert eifrig weiter. Beim nächsten Halt wird heftig diskutiert…alle müssen aussteigen und ihre Sachen packen…aha, also doch Reifenpanne. Auf die Schnelle wird der Schulbus umfunktioniert. Alle wieder rein, schön Platz nehmen und erstmals ab zur nächsten Tankstelle volltanken.

Ich sitze neben einer jungen Mutter. Sie schaukelt ihr gut-ernährtes Kind frisch fröhlich auf ihrer Beinen herum. Kaum macht der kleine Stinker einen Mucks wird der Schoppen mit Milch in den Kinderhals gesteckt. Die hat aber ein hungriges Bebe denke ich mir und schaue dem kleinen Knopf zu, wie es gierig die weisse Brühe aus der Flasche saugt. Kaum ist der Einwegschoppen leergepumpt, schmeisst ihn die Mutter aus dem Fenster des fahrenden Busses…aha, soviel zu Umweltfreundlichkeit!! Bebe wird nun artig über die Schulter gelegt und bisschen geklopft…ein Bäuerchen wird erwartet, aber bitte nicht auf meinen Schoss. Nein, kein Bäuerchen, aber einen Haufen in die satte Windel…Juheee…stinkt ja wohl gar nicht!!!

Artig hält der Busfahrer an der Station, welche ich ihm beim Einsteigen auf meinem improvisierten Spanisch angegeben habe. Ich packe meine zwei Rucksäcke und laufe zur Tauchbasis. Mit Carlos, dem Schweizer Inhaber und Tauchinstruktor, hatte ich vorneweg schon telefonischen Kontakt. Er versprach mir eine Unterkunft zu besorgen. Statt Carlos treffe ich Milton an, welcher sich anbietet mich zu meiner Cabina zu fahren…ok, gerne!! Aha…aber mit dem Motorrad?? Hier alles kein Problem. So steige ich mit meinen 18kg auf dem Rücken und den 4Kg auf der Brust hinten auf den Soziussitz, klammere mich um die Taille von Milton und hoffe einfach, dass er kein Vollgas gibt sodass ich nicht gleich rückwärts wieder runterpurzle…So fahren wir gut 7 Minuten Hügel hoch und Hügel runter. Meine Muskel versuchen die Gewichtsverlagerung stets auszubalancieren…es klappt fantastisch!

Im Garten von meiner Unterkunft werde ich zuerst mal von einer Horde wilder Brüllaffen lauthals begrüsst. Ja, hier bleib ich mal für ein paar Nächte und hoffe, dass ein Tauchgang zur Isla Tortuga stattfinden wird.

Der Tauchtag ist auf Donnerstag angesetzt, so hab ich den ganzen Dienstag Zeit mir die Umgebung und das naheliegende Wildtierreservat anzuschauen…Dienstag früh geht der Morgenbus um 6.00h. Ich signalisiere dem Fahrer, er soll am Curu Refujero anhalten und mich rauslassen…si, si…kein Problem. Und wer ist es, der weiterfährt und Katja nicht rauslässt, der Buschaffeur. Super, Endstation!! Ich ärgere mich ein wenig, was nun? Auf den nächsten Bus zurück warten? wann kommt denn der? Laufen? Ich fange an zu laufen…Schritt um Schritt, etwa 6km stehen mir bevor. Nach gut einem Kilometer vage ich mal einen Blick zurück…ahhhh…ein Bus kommt. Ich signalisiere dem anzuhalten…doch der Chaffeur verlangsamt zwar seine Fahrt, macht aber keine Anstalten anzuhalten!! Hallo?! Grrr….haben sich alle gegen mich verschworen?? Jetzt bin ich extra so früh aufgestanden um die erste im Reservat zu sein um viele wilde Tiere zu sehen und jetzt, werd ich wahrscheinlich erst gar nicht dort ankommen!!! Ich dappe weiter…und plötzlich hält ein Auto mit Anhänger…was will nun der von mir, denk ich mir so und möchte schon vorbeilaufen. Dann wird die Scheibe runtergekurbelt und Milton steckt seinen Kopf heraus…natürlich nimmt er mich mit und setzt mich vor dem Eingang des Reservates ab!! Juhee…

Im Reservat streune ich umher, versuch Affen, Insekten und sonstige wilde Tiere vor meine Linse zu bekommen!! Und plötzlich kommt ein junger Typ um die Ecke…er spricht mich an und frägt, ob er mir paar Sachen zeigen darf. Ich bin meist nicht so offen, wenn Typen mich ansprechen, aber ich will ja auch kein Spielverderber sein! So lasse ich mich von Juan (er ist übrigens ein Angestellter des Reservates) herumführen und zwar in diese Ecken des Parkes, welche für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. So treffe ich auf zwei Krokodile, einem komischen Tier wessen Name ich vergessen habe, auf viele Affen und Vögel.

Mit seinem Quad fahren wir noch durch wilde Wege, über hängende Brücken und vorbei an wildbewachsenen Seitenpfade…es macht mir grossen Spass bis zu dem Zeitpunkt als Juan mir tief in die Augen schaut, mir das Blau vom Himmel erzählt und meint, dass er sich unsterblich in mich verliebt hat! Ja super…auch die Masche…”ich bin vergeben und mein Freund wartet”…zieht nicht, er lässt nicht locker und möchte mir unvergessliche Momente bereiten!! Und dann beginnt die anstrengendste Phase meines Tages…den Typen abwimmeln!!



Montezuma

14 04 2012

Der Bus bringt mich innert vier Stunden nach Montezuma, einem kleinen Hippie-Dörfchen an der Pazifikküste. Montezuma wird liebevoll auch Montefuma genannt…”Gras” ist hier an der Tagesordnung, wie auch Yoga und organic food.

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Ja gut, was kann man in Montezuma so machen?? Diverse Touri-Büros bieten Touren an zum Schnorcheln, Kajakfahren, in die umliegenden Nationalparks etc. Mir kribbelts so langsam unter den Fusssohlen, ich möchte wieder etwas unternehmen. Die Hostelbesitzerin hat mir von einem Wasserfall vorgeschwärmt, 2 Stunden einen Weg und das alles am Strand entlang…hört sich gut an!

Ich packe meine Sachen, v.a. Fotoapparat, Wasserflasche, Badetuch und mache mich auf den Weg… jaja…es ist schon schön so am Strand entlang zu laufen, es ist v.a. endlos…und was man da so alles entdeckt…

Schildkröte

nach gut zwei Stunden habe ich den Wasserfall weder gehört noch gesichtet. Na gut, ich hab auch diverse Fotostopps eingelegt, da kommt man schon in Zeitverzug. So geb ich mir noch ein Zeitfenster von einer halben Stunde und laufe die kommende Bucht noch ab. Und ganz am Ende sehe ich etwas tröpfeln…so ganz spärlich ins Meer hinein…aha…das muss er sein…Enttäuschtes Smiley naja…der Weg zum Wasserfall hat sich gelohnt, der Wasserfall selbst, ist eher eine Lachnummer Weinendes Smiley

Auf dem Weg zurück treff ich dann Anne und Francie aus Thüringen an. Wir kommen ins Gespräch und ich werd so über die Umgebung aufgeklärt…über die must see’s und die no go’s. Geh nicht in diesen Nationalpark, da sind die Tiere voll aggressiv, mach eher das….usw. Zusammen laufen wir dann noch zu einem andern Wasserfall, wo es dann auch eine Erfrischung gibt. Herrlich…!!!

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Montezuma ist schon sehr exotisch…in den Büschen krabbelts, auf den Bäumen wackelts…die Affen schreien in der Nacht und lassen Mangos auf die Hütten knallen, kleine und grössere Leguna kriechen durch das Dickicht…Kolibris, Ameisen, Nasenbäre, man muss auf alles gefasst sein. Ich versuch das mal festzuhalten und geb euch bald eine Kostprobe davon!



Samara…und das Baden geht weiter

11 04 2012

Liebevoll verabschieden sich Gunter und Maria von mir. Obwohl nur vier Tage mit ihnen verbracht, hatten wir doch ein sehr entspanntes und familiäres Verhältnis. Noch’n Foto zum Abschied…IMG_1931

So, die Reise mit dem Bus beginnt…bin ein wenig nervös, ob auch alles klappt, wie es soll. Ich steh da mit anderen und der Bus kommt…so wie es ausschaut bin ich nicht die einzige die heute reist! Ich gebe dem Buschaffeur zu verstehen, dass ich am Cruz de la Comunidad raus möchte, ich zahle und muss mit meinem grossen Rucksack hinten einsteigen, rsp mich hinten reinquetschen. Die Fahrt geht los, ich steh da doof rum und weiss nicht mal, wann ich denn raus muss…so frag ich einfach den nächstbesten Typen, der wiederum jemanden frägt, welcher mir dann mitteilen wird, wann es soweit ist…und es klappt.

La Cruz de la Comunidad ist eine staubige Kreuzung, an welcher die Busse aus allen Richtungen kommen und nach allen Richtungen fahren. Ich frag mal nach nach dem Bus nach Nikoya und krieg ne lange spanische Erklärung. Si si, muchos gracias…geb ich zur Antwort und hab irgendwie verstanden, dass ich einfach hier warten soll. ok. Und da kommt er ja schon, der Bus. Katja hat gelernt, bezahlt und steigt hinten ein und da hat es ganz viel Platz, sogar einen Sitz zum entspannen.

Witzig beim Busfahren ist, dass es keine Klingel hat. Die Leute pfeiffen oder klopfen an die Scheibe oder schreien ALTO, wenn sie aussteigen möchten. Aber ich weiss ja gar nicht, wo genau ich aussteigen muss und versuch anhand von spärlich vorhandenen Ortstafeln und meiner Strassenkarte rauszufinden, wann es etwa soweit sein könnte. Und wenn es dann etwa so weit sein könnte, steige ich dann aus, wenn die meisten Passagiere auch aussteigen, das kann ja nicht falsch sein.

In Nikoya hab ich dann ne Stunde Aufenthalt und warte auf den Bus nach Samara. Ganz viele Leute wollen diesen Bus auch nehmen, ich denke mir, da haben bestimmt nicht alle Platz…haha, denkste…was nicht passt, wird passend gemacht. So drücken sich alle zusammen, immer näher und näher und witzig wird es dann, wenn die hinterste Person, welche sich am Anfang den hintersten Sitzplatz ausgesucht hat, nach drei Stationen bereits wieder raus muss!! Ja…das ist echt witzig!!!

Für die letzten 34km braucht der Bus 1h20min. Schliesslich gibt es Perioden in welchen er alle 50m stoppen muss um Leute raus oder reinzulassen. Zudem ist das Gebiet sehr hügelig und kurvig und die Strassen sind teilweise gar nicht geteert.

Aber die ganze Fahrt hat sich gelohnt. Ich werde mit einem herrlichen Sandstrand und Sonne empfangen…ja, hier bleib ich mal paar Tage…

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Zuhause bei Gunther

8 04 2012

Der Transport hat geklappt…ich fahre bis nach Liberia, wo ich mir für zwei Tage in ein Hostel einquartieren wollte. Doch der Blick ins Zimmer, wie auch in mein Gemüt lässt mich unwohl fühlen. So gebe ich den Schlüssel postwendend zurück, verabschiede mich freundlich und nehme den nächsten Bus an den Strand! Playa del coco!! Das war ein Bauchgefühl und die beste Entscheidung überhaupt…

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In Playa del coco ist über die Ostertage der Teufel los. “Ganz” Costa Rica versammelt sich an dem drei Kilometer langen Sandstrand um ein bisschen Party zu machen. Ich suche mir meine Unterkunft bewusst aus…ein wenig ausserhalb der Ortschaft im netten Casa Talamanca von Gunther aus Bockheim. Dort beziehe ich mein Einzelzimmer, gehe gleich mal die Strandlage abchecken und buche paar Tauchgänge. Ja…so…genau so, fühle ich mich wohl!!

Tag drauf Karfreitag geht es ab aufs Tauchboot. Der Blick ins Meer lässt mich schon erahnen, dass die Sicht wohl eher schlecht als recht sein wird…und in der Tat…”dank” der roten Strömung, die alle Jahre mal an Costa Rica’s Pazifikküste vorbei zieht, ist die Sicht unter Wasser auf 1-3m beschränkt!! (also, die Fotos sind nur so gelb wegen der schlechten Sicht…Kamera nix kaputt)

Ja…trotz reduzierter Sehfähigkeit, sehe ich doch einiges, was mein Herz höher schlagen lässt. Der erste Tauchgang war vollgepumpt mit Haifischen, Schildkröten, tausende von Kugelfischen, Oktopussen und ganz zu meiner Freude: Seepferdchen!! Smiley mit geöffnetem Mund

Seesterne

Schnecken

und ein giftiger Steinfisch!!

Tauchtag zwei lässt auf Mantas hoffen. Wir fahren mit dem Boot gut eine Stunde zu kleinen Inselchen im Pazifik…dort herrscht stets kühleres Wasser und eine rege Strömung. Perfekt für Mantas…und zur Frühlingszeit ist auch bei den Tierchen die Brunft angesagt… so sehen wir schon von Weitem, wie die Mantas frisch-fröhlich sich im Meer tollen und mit überwasser Pirouetten die Aufmerksamkeit des anderen Geschlechtes erhaschen…das war ein Schauspiel vom Feinsten!!

Schnell in die Tauchausrüstung und ab ins Wasser….aber keine Mantas! Die Sicht ist auch auf 10m beschränkt!! Weinendes Smiley Zuerst mal den abtauchen, sich durch eine Lage Quallen quälen und den Grund nach  kleinem Getier absuchen. Und plötzlich…oben am “Himmelszelt” des Meeresspiegels ziehen die Teufelsrochen ihre Kreise…zu hundert schwimmen sie an einem vorüber…es ist ein magischer Moment…aufpassen, damit einem nicht der Atem stehen bleibt. Vereinzelte Mantas kommen auch in unsere Nähe…sie schauen und ziehen ihre Bahnen. Wow….!!

Wieder am Lande habe ich in der Casa Talamanca Anschluss gefunden. Es ist nebst mir eine tikanische Familie abgestiegen. Die Frau, Katja, ist Masseurin…und als sich rausstellte, dass ich dies auch mal gelernt hab, möchte sie mir gerne zeigen, was sie so drauf hat und ehrlich…Hammer…über 1,5 Stunden werde ich von Zehenspitze bis Haarwurzel, über Beine, Rücken, Arme, Gesicht massiert…. mit verschiedenen Ölen und Aromen…zum Abschluss noch ein Chlorophyl-Wässerchen zum reinigen und stärken!! Mein spanisch reicht wieder mal nicht aus um der lieben Frau mitzuteilen, wie super toll sie das gemacht hat….aber man versteht sich irgendwie auch ohne Worte!! Es war echt der Hit…!! Und da es für alle der letzte Abend ist, werden spontan noch ein paar Würstchen auf den Grill geschmissen und mit paar Bierchen und netten Geschichten, kleinen nostalgischen Trompetenklängen den Abend fein abgerundet.

Kennt ihr Heinz Erhardt?! – Gunter könnte sein kleiner Bruder sein…es war sowas von witzig und toll!! Danke…



Überfordert in San Jose

4 04 2012

In San Jose gelandet, Grenze passiert, Taxi…ab ins Hotel inmitten der City und erstmals schlafen. Am anderen Morgen zeitig aus den Federn, es ist “lärmig” trotz Oropax, zudem begleitet mich eine innere Unruhe…wohin die nächsten Tage? Ostern steht bevor…viel ist bereits ausgebucht, zudem ist touristisch gesehen Hochsaison…

Ich gehe aus dem kleinen Hotel (eher Pension) in das Strassenlabyrinth von San Jose. Ich versuche mir die Kurven uns Strässchen einzuprägen, die ich nehm und mach mich auf ins Zentrum. Erstmals online gehen und ein wenig einlesen und planen…wo kann man das am Besten für umsonst…im Mc Donalds. So gönn ich mir einen Kaffee und setz mich hin. Ich stöbere durch das worldwideweb und nach 4 Stunden, einer erlebten hektischen und lauten Mittagszeit im Burgerladen, sowie eines andauernden Platzregens draussen, hat meine Reisezukunft ein wenig Form angenommen. Geplant ist vorerst Richtung Liberia zu reisen, dort die Ostertage zu verbringen und dann ab Richtung Playa del Coco an die Pazifikküste! Insel mit PalmenSchildkröte

Ich besorge mir eine Costaricanische Sim-karte fürs Handy, denn ohne telefonieren kommt man hier nicht weit…die Leute scheinen ihre Mails nicht zu lesen. Also ab in einen der unzähligen Handyladen und so ein Ding kaufen…aber wie sagt man sowas auf spanisch?? Als der Verkäufer mich sieht, schleckt er sich zuerst mal feucht über die Lippen und zwinkert mir zu Cooles Smiley , ahhhja…ich suche mir wohl besser eine Verkäuferin! Sie ist zuvorkommender und versteht was ich mit Händen und Füssen und ein paar eher italienisch klingenden Parolen zu erklären versuche…ich kriege meine Karte und kann daraufhin paar Telefonate führen.

Ja, weiter geht es durch die Stadt. Ich besorge mir wohl mal besser ein spanisch-deutsch Übersetzungsbüchlein, man weiss ja nie, wozu man dies noch gebrauchen kann…wenn in der Hauptstadt schon so wenig englisch gesprochen wird, wie wird das wohl in der Abgeschiedenheit sein?? (Ich will es gar nicht wissen….)

Dann meldet sich der Hunger und ich setzt mich in ein Restaurant. Bier bestellen geht schon ganz gut auf spanisch…und das Essen…ja, da lass ich mich mal überraschen, was ich mir grad geordert hab!! Und mein Instinkt enttäuscht mich nicht…typisches tikanisches Essen…das geht runter wie Öl!! Daumen hoch Yummiieeee…!!

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Draussen ist es in der Zwischenzeit schon dunkel geworden und es nieselt vor sich hin. Ich mache mich auf den Weg Richtung Hotel…doch in welcher Richtung liegt dies nochmals?? Augen rollendes Smiley Also von dort bin ich gekommen…diese Ecke habe ich auch schon mal gesehen…hmmm….im Dunkeln sieht alles ein wenig anders aus…die Strassen sind nicht angeschrieben, also zählen…calle 1, calle 2, calle 3 usw. einmal nochmals um die Ecke…falsch, Sackgasse…war es doch die nächste Abzweigung? Ich irre umher und lass es mir nicht anmerken…und dann schnall ich das System und steh vor dem kleinen Eingang meiner Pension!

IMG_1594IMG_1598 (dies ist NICHT meine Pension…aber sowas trifft man an, wenn man herumirrt…!)

Ja, ich geb’s zu, ein bisschen überfordert bin ich schon und wünschte mir jemanden bei mir zu haben. Einfach um ein wenig mehr Sicherheit zu spüren und nicht nur Hilflosigkeit. Wichtig ist jetzt erstmals aus dieser Stadt rauszukommen und weg von dieser Hektik. Mein Transport ist für den 5. April geplant, ich bin echt gespannt, ob dies auch wirklich klappt!! Enttäuschtes Smiley



California No. 1 und der Kreis schliesst sich

2 04 2012

Ab San Francisco geht es immer schön dem Highway No. 1 entlang, runter nach L.A. In der Regel in 10 Stunden machbar…aber da dies einer der schönsten Abschnitte der Rundreise ist, warum nicht 3 Tage daraus machen??

Angefangen in San Francisco…ab über die Goldengate Bridge…Ahhhh…. Die Fenster des Autos sind unten, der Wind weht einem durch die Haare…herrlich!! Auf der anderen Seite angekommen, stellen wir fest, dass hier der Highway No. 1 nach Norden beginnt und nicht der nach Süden Erstauntes Smiley also nochmals…Fenster runter, Haare durchlüften und ab über die Brücke zum zweiten!!! (Der ganze “Spass” kostet 6 Dollar Brückenzoll)….chchch…aber herrlich war es!!

Das Auto fährt nun in die richtige Richtung…ab nach Santa Cruz und dann Monterey…dort gibt es einen “Tauchgang” der anderen Art …

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Scray…isn’t it?? Der carcharodon carcharias (weisse Hai) kommt von der Leinwand und die verschiedenen Fische sind nur durch ein dickes Glas bestaunbar…aber es ist einen Besuch wert, das Aquarium von Monterey!

Nach Monterey, auf Höhe Carmel beginnt der schönste und eindrücklichste Part des Highways, die “great ocean road”. Wilde Klippen, steile Felsen, raue See…Wellen…Wind… Immer wieder möchte ich anhalten und die Szenerie fotographieren…leider kommt man aber so nicht ans Ziel!!

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…Das Ziel ist Los Angeles…und zwar nicht nur das Ziel sondern auch das Ende der Rundreise! Die letzten zwei Tage werden noch im Trubel von Hollywood und Santa Monica genossen…Walk of Fame, Hand- und Fussabdrücke im Beton vor dem China Theater, bisschen shoppen und das verrückte Nachtleben geniessen.

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Schön war es in Californien…viel erlebt…viel gesehen und unternommen! Es war aufregend und spanned…danke für die tolle Zeit!

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Jetzt sitz ich am Flughafen von Mexico City und warte auf meinen Anschlussflug nach San Jose. Irgendwie habe ich gemischte Gefühle…komisch wieder so “alleine” zu sein nach 4 Wochen Unterhaltung und Geselligkeit Nachdenkliches Smiley zudem habe ich keinen Plan was gehen wird die nächsten 30 Tage…das einzige was ich weiss…in Zukunft wird Spanisch gesprochen…und davon hab ich erst recht keinen Plan!!! Help!!! Enttäuschtes Smiley aber auch diese Zeit wird gemeistert…und in vollen Zügen genossen, denn 2/3 meiner Traumreise sind bereits Vergangenheit…nichts desto trotz hab ich ein wenig Sehnsucht nach der Heimat und nach EUCH!!! Ja…ich vermisse euch Augen rollendes Smiley