Lake Tekapo und der Mt John Walkway

27 01 2012

Das nächste Ziel sollen die neuseeländischen Berge sein. Gemäss Reiseführer ist die Fahrt nach Tekapo sehr lohnenswert…nicht nur Bergpanorama in allen vier Himmelsrichtungen, sondern auch himmelblaue Gletscherseen. Das wollen wir sehen…los geht’s

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Unser Ömchen Schulbus fährt uns in gut zwei Stunden von Christchurch nach Tekapo. Schon von weitem sieht man den See schimmern, es ist traumhaft. Der erste Stopp wird auch gleich am See vorgenommen, herrliches Licht für ein paar Fotos. Die “Good old Shepherd” Kapelle stellt dabei ein super Objekt dar.

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Am nächsten Morgen begrüsst uns der Tag mit strahlendem Sonnenschein. Ab in die Wanderschuhe und auf auf den Berg. Brote schmieren und Wasserflasche füllen und ab gehts hinauf auf die Spitze des Mount John (ca. 1090m). Es herrschen Ruhe und weite Sichten auf die Berge. Hie und da mal ein winziger Schmetterling:

In gut zwei Stunden laufen plus eine Stunde fotographieren befinden wir uns auf der Spitze des Berges. Auch der Wind hat hier seine Spitzengeschwindigkeiten erreicht! Catch me if I fall…

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Der Weg abwärts dauert dafür nur eine Stunde. Wir steigen ins Auto und fahren zurück an die Küste Richtung Dunedin. Dort soll es einen Spot mit freilebenden Pinguinen geben, die abends aus dem Meer klettern und zurück zu ihren Nestern watscheln. Leider wurde aus diesem natürlichen Lebensvorgang, ein Touristenspektakel mit hohen Eintrittspreisen gemacht. Wir entschieden uns dies nicht zu unterstützen. Naja…dann geht die Fahrt halt weiter…und wenn es schon die Pinguine nicht um sonst gibt, dann können wir uns wenigstens grenzenlos an “anderem” bedienen!! Enttäuschtes Smiley

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Die Banks Peninsula und Christchurch

26 01 2012

Christchurch haben wir schnell hinter uns gelassen. Die Innenstadt ist immer noch abgesperrt, Trümmerhaufen und offene Häuserfassaden erinnern an die Erdbeben der letzten Zeit. Irgendwie lassen diese Bilder Gänsehaut entstehen, es sieht nach all den Monaten immer noch sehr “erschreckend” aus.

Wir fahren weiter östlich auf die Banks Peninsula, wir möchten das Meer sehen, doch das einzige Wasser, welches wir spüren, sind Regentropfen! Regenwolke Nach einer Nacht free-campen an einem netten Plätzchen, scheint am nächsten Morgen aber auch schon die Sonne Sonne jetzt aber schnell an den Strand…

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Die Banks Lagune: 1.) bei schlechtem Wetter, 2.) bei strahlendem Sonnenschein

Schnell die nächste Bucht mit Strandzugang anfahren, Bikini rausholen, dick einschmieren und ab in den Sand…das sieht dann so aus:

IMG_5131 herrlich…

Nach Sonnenbaden und gegenseitigem Haareschneiden geht es Duschen…“herrlich“ zum Zweiten!

Gegen 18h wird es langsam wieder Zeit einen Abstellplatz zum Schlafen zu suchen…doch wo waren nun schon wieder diese einfachen Campingplätze? Hmmm…am Besten einfach mal in eine Strasse fahren und schauen was da so geht…die Strasse endet nicht an einem Campingplatz, aber in einer Sackgasse zum Meer die zum Übernachten einlädt! Hier bleiben wir!!! Definitiv…! Und es ist auch nicht verboten!!  Nach oben zeigen

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So nun Abendessen…um Draussen zu kochen ist es ein klein wenig windig!! Wir sind ja spontan und versuchen mal die Indoor-Küche…

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Zur Verdauung nun ein Strandspaziergang zum Sonnenuntergang…es ist perfekt!!

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(Die Nacht wurde dann sehr stürmisch. Die Oma hat zwischen Böen, heftigen Regengüssen und seitlichen Windstössen sehr gewackelt und gerüttelt. Obwohl es sich wie ein Wiegenschaukeln für Fortgeschrittene anfühlte, hatte ich sehr Mühe mit Schlafen. Ich hab in meinem Daunenschlafsack gefroren Frierend)



Ab auf die Südinsel…

24 01 2012

Noch ‘n Monat Zeit für Neuseeland…es wird Zeit für die Südinsel Insel mit Palmen. Den Tag verbringen wir in Wellington, bisschen Geschäfte anschauen, um den Hafen laufen und Kaffee trinken. Wellington ist eine “old-school-Stadt”…alles ein wenig oldfashioned und retrostylig. I like!!

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Um 6.25h geht die Autofähre nach Picton. Bisschen wellige Angelegenheit, doch längst nicht so furchterregend wie der Trip nach ‘Eua…ist ja auch ein richtiges Schiff…diesmal.

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Nach drei Stunden fahren wir in den Hafen von Picton ein…Südinsel!! Fühlt sich gar nicht anders an. Im Dunkel geht es dann auf Campingplatzsuche. An der Robin Hood Bucht machen wir Halt und gehen schlafen…die Schönheit der Bay wird uns erst am nächsten Morgen bewusst.

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Wir fahren bei strahlendem Sonnenschein los und kommen bei Regen, Wind und Temperaturen von max. 16°Grad in Kaikoura an. Stimmung sinkt…wo bitte ist denn hier der Sommer?! SonneDaumen runter

Immerhin ein paar Weggefährten denen das raue Klima nichts ausmacht…die haben’s schön…

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The Tongariro Alpine Crossing

21 01 2012

Man sagt: Oftmals beschrieben als die beste Tageswanderung Neuseelands. Die Umgebung lässt einem die Schönheit der vulkanischen Natur erleben. Gestartet wird auf 1150m, vorbei an Mineralwasserquellen, Gletscherseen und Vulkankratern. Der Höhepunkt bieten einem der Red Crater auf 1886m. Hat man diesen passiert, schlängelt sich der Wanderweg auf 750m zum Ziel runter. Strecke: 19.4km, Aufstieg: 765 Höhenmeter, Abstieg: 1126 Höhenmeter, Dauer: 7-8 Stunden.

Katja sagt: Man hat recht!!! Die Schönheit dieser Bergwelt ist unbeschreiblich. Wir geniessen den ganzen Tag die verschiedenen Panorama, dank wunderbarem Wetter. Die Vulkanerhebungen sind gewaltig, die Kraterseen tiefblau. Sogar Frodo, der Hobbit aus dem Film “Herr der Ringe” erklomm den Mt Ngauruhoe um seinen Ring in den Schicksalberg von Mordor zu werfen.

Der Anstieg war steil, der Abstieg noch steiler…Dauer 8,5 Stunden, inkl. Stärkungspausen und zig Fotostopps! Kamera Jetzt aber zu den Details:

Ein solche Tageswanderung beginnt mit der Vorbereitung. Denn die Vorfreude ist wohl bekanntlich die schönste Freude. Picknick präparieren…denn morgen um 4.45h ist aufstehen angesagt!

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Mit dem Shuttlebus werden wir zum Startpunkt auf 1150m gebracht, dort “rausgeworfen” und der Wildnis überlassen. Die Sonne ist noch nicht ganz aufgegangen. Es herrschen Ruhe und doch eher kältere Temperaturen:

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Die ersten Kilometer führen durch karges Berggebiet. Lavagestein, viel Kies und Sand. Die Anfangsstrecke eher noch geradeaus und auf geebneten Wegen, vorbei an vereinzelten Blümchen und an einem Bächlein. Nur langsam wird der Weg schmaler und steiniger, vereinzelt gibt es Treppen zu steigen, es geht in die Höhe…ich spüre es an meinem Herzchen und dessen Pulsschlag! Enttäuschtes SmileyHerz “Look back once in a while” hat der Veranstalter uns im Tal geraten…und ja, da ist es, das Nebelmeer!

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Kleine Stärkungspause, mal paar Kleiderschichten entfernen und weiter geht’s…immer aufwärts dem ersten Vulkan entgegen. Der grosse Mt Ngauruhoe steht mächtig vor uns. Doch den zu besteigen hätte zusätzlich 3 Stunden gedauert…wir sparen uns dies auf fürs nächste Mal Zwinkerndes Smiley Dafür geht es weiter den Track entlang zum South Crater und dann Red Crater. Der rote Krater mit 1886m stellt den höchsten Punkt der Wanderung dar. Wir geniessen die gewaltige Aussicht mit deftigen Windböen!

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Weiter den Track entlang und schon das nächste Highlight, die Emerald Lakes! Nette Aussicht um eine kleines Päuschen einzulegen…

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…paar Fotos schiessen oder schiessen lassen…hat ja genug andere Touristen, die u.a. auch schweizerdeutsch sprechen.

und weiter geht es zum Blue Lake, dem grössten Kratersee dieser Vulkanregion.

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Ahhh ja…ganz vergessen…der Blick zurück….! “Sprachlos!” Erstauntes Smiley Daumen hoch

Von nun an geht es abwärts…mal gemächlich, mal steiler, mal rutschig, mal weich. Die Knie können eine Leidensgeschichte erzählen. Die Sonne strahlt nun in vollster Pracht. Ein Hammertag…

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Die letzten drei Kilometer führen durch ein Waldgebiet. Eine ganz andere Vegetation rundet den Tongariro Alpine Crossing Track nun ab. Unten angekommen, sichtlich glücklich und mit leicht roter Glühbirne, warten wir auf den Shuttlebus, der uns zur Basis zurück fährt. Schön war’s…

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Ahhh…ja, das Beste zum Schluss, nebst einem Blick zurück… Bierkrug Prost!!

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Back in NZ

19 01 2012

Die Air New Zealand hat uns sicher wieder nach Auckland gebracht. Mitternacht. Erst mal duschen und Akkus laden, dann Ömchen abholen und auf dem Parkplatz des nahgelegenen Supermarkets drei Stunden schlafen (die max. Parkdauer beträgt nur 180min…wir wollen ja nicht schon wieder eine Busse kassieren!!). Sehr müde und auch irgendwie launisch fahren wir Richtung Tauranga, zu dem Punkt, an welchem wir vor gut zwei Wochen die Reise “abgebrochen” haben.

Das Ömchen fährt sich immer noch gut, quietscht aber ein wenig. Die Scharniere müssen geölt werden…und sowieso ist Putztag angesagt! Müdes Smiley (interessant für was alles ein Speiseöl in der Sprühflasche gebraucht werden kann!! Glühbirne)

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Die zweite Nacht verbringen wir im Mc Laren Nationalpark. Neben kleinem Wasserfall gibt es verschiedene Tracks zum ablaufen. Der eine führt an einen wunderschönen Lookout, der andere entlang des Mc Laren Lake und ein Track wird besonders nachts sehr spannend…

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…denn es sind keine Sterne die hier leuchten…nein…die Glühwürmchen feiern grad ne Pyjama-Party im Dunkeln Party-SmileyGlühbirne

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In Tauranga steht der Mount Maunganui auf dem Programm. Schliesslich möchten wir bald längere Wanderungen absolvieren. Kleine Aufwärmroute von ca. 2h retour. Das Wetter ist schön! Die Aussicht noch schöner!!

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weiter gehts…

Die Fahrt von Rotorua nach Taupo ist von Schwefelgerüchen untermalt. Die Gegend hier ist nicht nur berüchtigt für die vielen Kiwiplantagen, sondern auch für die natürlichen Schwefelquellen, Moorbäder und Geysire.

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Am Samstag steht eine Wanderung auf dem Programm…Der berühmt-berüchtigte Tongariro Alpine Crossing Track. 8-9 Stunden latschen, inkl. 700m Höhenunterschied. Aber es wird sich lohnen… bald gibt es mehr zu lesen, falls ich den Hike überlebe… Erstauntes Smiley



Sydney…und die Pläne haben sich geändert!

16 01 2012

Goodbye Griffith…Good Morning Sydney. Nach einer 9.5 stündigen Fahrt durch die Nacht inkl. zwei Mal umsteigen, begrüsst uns Sydney mit wunderbarem bedecktem Himmel und erfrischendem Regen.

Hostel suchen, Gepäck abladen und den leeren Magen füllen. Der Inbegriff des Fastfoods ist der Ultimate Burger von Hungry Jack’s…der muss einfach mit ins Programm: Daumen hoch

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Frisch gestärkt geht es auf Sightseeing Tour. Harbour Bridge, Botanischer Garten, die Oper, die Skyline, Ausgangsviertel Kings Cross, Bondi Beach… a lot to see round Sydney. Hier ein paar Eindrücke:

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An der Hafenpromenade von Sydney wird’s einem nicht langweilig. Wir sitzen stundenlang am Pier und lassen uns von den vielen asiatischen Touristen, australischen Einheimischen, von Freaks und anderen schrägen Leuten “unterhalten”. Nebenher spielt eine Live Band chillige Musik. Zum Abendessen noch ein “Must” von Sydney…hot hot hot…die Lippen brennen…aber hammerstark dieses Würstchen im Bett von Erbsenpüree und Chilli-con-Carne Teufel

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Den zweiten und auch schon letzten Abend in Sydney klingen wir nochmals an der Oper aus. Paar nette Fotos bei Nacht von der Harbour Bridge und Opera….und wieder sind wir mal zur richtigen Zeit am richtigen Ort…

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Übrigens…unsere Pläne haben sich geändert…anstatt wie vorgehabt nach Brisbane zu fahren und noch gut eine Woche im teuren Australien zu verbringen, haben wir unseren Rückflug umgebucht und fliegen bereits heute zurück nach Auckland. Die Sehnsucht nach Ruhe, endloser Natur und unserem “Ömchen” ist grenzenlos…back to Kiwiland!! Smiley mit geöffnetem Mund

Goodbye Sydney…it was hämmering!!!!!

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the Shared House…

13 01 2012

10 Tage Griffith sind nun auch (endlich) vorbei. Mit dem Nachtbus geht es nach Sydney und in der Folgenacht weiter nach Brisbane. Mal schauen, ob wir es irgendwie ans Great Barrier Reef oder zumindest in dessen Nähe schaffen! Es wäre wieder mal an der Zeit die Welt von “unter Wasser” zu betrachten!

10 Tage haben wir in einem Shared House gewohnt…auf gut deutsch, ist dies ein “zu teilendes Haus”, ein kleines Häuschen mit drei Schlafzimmer, 10 Betten, zwei Badzimmer und einer Küche, welches von 11 Leuten benutzt wird. Man staune, ich bin die Älteste der 11 Leute… Weinendes Smiley

Die Putzfrau kommt jeden Tag!! Räumt sie morgens auf, sieht man spätestens um 16 Uhr nichts mehr davon. Abwaschen und Küche oder Bad aufräumen macht keinen Sinn, es kommt einer Sisyphusarbeit sehr nahe. Verwirrtes Smiley Essensreste, dreckiges Geschirr, falsche Wimpern, Zigarettenstummel, Puzzleteile, dreckige Unterhosen…alles bissl kreuz und quer verteilt… ich schmunzle darüber und frag mich “war ich anfangs 20 auch so chaotisch?!” Augen rollendes Smiley

ein paar Eindrücke:

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Ordnung ist Ansichtssache:

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Bild 1: Mädel, Bild 2: Boy!! (die Zeiten ändern sich!!Zwinkerndes Smiley)

Griffith war geprägt von 5 Tagen Arbeit. 3 Tage 8-9 Std Orangen sortieren und 2 Tage in einer Juice Fabrik bei der Herstellung von Saft mithelfen. (es war Himbeersaft…lucky me…ihr wüsset wurum…Smiley mit herausgestreckter Zunge). Die Einblicke in die zwei verschiedenen Betreibe, wie auch das Arbeiten am Fliessband waren eindrücklich. Die Arbeitstage waren hart und ich war immer sehr froh, als die Maschinen stoppten und Feierabend angesagt war. Rücken entlasten, Magen füllen, früh schlafen gehen! Ja…ich habe dies freiwillig gemacht, profitiert und nicht bereut!!

Um ein paar Erfahrungen reicher und mit einigen Erkenntnissen mehr im Kopf geht das Abenteuer nun weiter. Komme was wolle… Flirten - Mann denn das Schönste am Reisen ist, keine Ahnung zu haben, was der morgige Tag bringt, wo man schlafen wird und welche Erlebnisse auf einen warten.

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Offen sein für Neues und Unerwartetes birgt „weniger schnell enttäuscht“ zu werden. Geht man ohne Erwartungen eine Sache an, so ist die schöne Entwicklung eine Bereicherung und die weniger schöne eine Erkenntnis nächstes Mal anders zu handeln. Versuchen sollte man jedem Tag im Leben eine Chance zu geben, der Schönste zu werden. Schaut man am Ende des Tages auf die vergangenen Stunden zurück, so ist man auf irgend eine Weise reicher geworden. Reicher an Erfahrungen, reicher an Gefühlen, reicher an Erkenntnissen, reicher an Selbstbewusstsein…ja, man wächst durch Negatives und Positives und nimmt beides als Pflastersteine für seinen Lebensweg. Dabei sollte man aber nie vergessen, dass der Weg das eigentliche Ziel ist.

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Orangen, Orangen, Orangen…

5 01 2012

Ich habe einen Job! (jetzt bitte nicht denken, Katja hat schon kein Geld mehr…ne ne, aber Sackgeld kann man immer gebrauchenParty-Smiley…) Morgens um 6.30h werde ich abgeholt und in eine Orangenfarm gebracht…kleine Einweisung und dann ab ans Fliessband. Die Aufgabe ist selbsterklärend! Die Orangen fallen kontainerweise aufs Fliessband, wo dann vier fliessige Frauen (u.a. ich) von Hand die Früchte sortieren. Die schönen runden Früchtchen bleiben auf dem Fliessband, die knubbligen und fleckigen Orangen werden in ein Loch geschossen und später zu Juice verarbeitet und die Faulen werden ganz aussortiert. Easy… ich gehe mit voller Elan an die Arbeit.

Die Orangen rollen, ich sortiere aus….mal da hin, mal dort hin, mal einfach liegen lassen. Mit Musik in den Ohren geht alles viel einfacher und ist erst noch unterhaltsam….Stunden vergehen, das innere Gefühl sagt mir, dass das Fliessband plötzlich schneller läuft…oder rollen da einfach mehr Orangen runter? oder werde ICH etwa langsamer?? Ich tippe auf ersteres… Enttäuschtes Smiley

Naja…das Stehen und die eintönige Bewegung hat es in Sich…ich mache mir über dies und das Gedanken und sehe nur Orangen Orangen Orangen….komischerweise sehe ich Orangen, die aussehen wie Kürbisse oder wie Mangos…zwischendurch hat es solche, die aussehen wie Äpfel oder Avocados…mit meinen Fingerchen sortiere und sortiere ich…alles geht von alleine…nur der Rücken macht sich langsam bemerkbar!!

Hie und da hat es faule Früchtchen, die schon stinken…in mir macht sich der Gedanke von einem Zitrusduftöl bemerkbar…hat irgendwie was weihnachtliches….ich sortiere und sortiere…und Halleluja…Pause ist angesagt….huiiii…die Hälfte geschafft!!

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Nach einer halben Stunde Pause geht’s weiter…die ganze Sache von neuem…die Guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen…oder wie war das nochmals…immer schnelle läuft das Band…immer komischer sehen die Früchtchen aus…alles nur Einbildung?! Ich weiss es nicht….die Erlösung kommt kurz nach 17h. Der Rücken sagt “Aua”, der Stundenzettel sagt “9.45" Std”… Enttäuschtes Smiley



2 Tage Melbourne

3 01 2012

Für Melbourne haben wir zwei Tage Zeit, denn am 3. Januar soll es nach Griffith gehen…vielleicht haben wir dort einen Job und können ein wenig Geld verdienen!

Tag 1 in Melbourne steht für Sightseeing…nach dem Ausschlafen wohlbemerkt! So geht es gegen 16.30h in die Stadt.

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Tag 2 steht für einen Ausflug zu den 12 Apostels entlang der Great Ocean Road. Die Aussichten sind fantastisch, die Temperatur dank Klimaanlage im Mietauto auszuhalten… IMG_3373

Auf der Strecke plötzlich einen Vollstopp durch Nico. Sie sieht was am Strassenrand und wir steigen aus. Highlight!!!! Smiley mit geöffnetem Mund sweet aren’t they?? und so chillig!!

Die 12 Apostels waren 12 verschieden grosse Felsblöcke am Meeresufer, welche von der Brandung des Ozeans abgetragen werden. Nur 9 der 12 “Apostels” sind heute noch erhalten und ragen gewaltig aus dem Wasser empor.

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Auf dem Hauseweg gibt es einen Abstecher an das Beach. Baden in kraftvollen Wellen, inkl. Gratisfüllung des Badehöschens mit Sand und Belagerung von Beachwesps (Strandwespen). Aber wunderschön allemal…

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Happy New Year!!

1 01 2012

Spontanerweise einen Flug gebucht…Kriterium: Keinen Regen sondern Sommer! Sonne Samoa? Fiji? Vanuatu?…leider alles zu teuer, dann “halt”…Melbourne Australien, Abflug 31.12. 6.30h Cooles Smiley

Kurz die Essensreste aufgebraucht, das Auto an einem sicheren Ort geparkt und die Taschen gepackt. Schlafen? …wer braucht schon Schlaf…wir gehen an den Flughafen und beobachten das Treiben!

(kurz nebenbei: das Auto haben wir bei einer Park’n’Fly-Station abgegeben…die Inhaber waren Inder…als ich meinen Namen (Katja) sagte, musste der Inder schmunzeln und dann lachen…ich fragte: “what’s so funny?” – er meinte: “Kadscha (so sprechen die Inder meinen Namen aus), miins in India a fruut thät is not reip yet…jur neim is laik e fruut ju cannot iit yet…Kadscha…a beiby fruut…Kadscha…miins beiby fruuut….!bye bye baby fruit” Naja, mein Lachen hat sich grad noch so in Grenzen gehalten Smiley)

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In Melbourne angekommen und den Hitzeschlag überwunden, machen wir uns auf den Weg Richtung St. Kilda. Nico’s Freund ist bereits dort in einem Hostel abgestiegen, wir wollen ihn überraschen und gemeinsam den Jahreswechsel feiern!

Angestossen wird in der Innenstadt von Melbourne. Punkt 0.00h startet ein kleines Feuerwerk und erfreut die Stimmung der Zuschauer. Die Nacht klingen wird dann am Beach von Melbourne aus.

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An dieser Stelle wünsche ich euch allen lieben Menschen (ein wenig nachträglich) alles Liebe und Gute fürs 2012!! Freue mich auf ein Wiedersehen mit euch! Party-Smiley