Oh my dear Arthur!!

8 02 2012

Der Weg von dem Milford Sound bringt uns durch kleine alpine Ortschaften mit Gletschersicht (aber nur bei Sonnenschein Zähnezeigendes Smiley) weiter nach Norden. Dem Wetterbericht zufolge soll Mittwoch der schönste Tag der Woche werden…Zeit für eine Wanderung. Auf der to-do Liste der Neuseelandtreks steht auf jeden Fall der Avalanche Peak am Arthur Pass.

Der Wanderführer sagt: 6-8 Stunden, Schwierigkeit: schwer, Distanz: 7km, Höhenmeter 1’100m – also genau das Richtige für uns!! Zwinkerndes Smiley

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Los geht es morgens gegen 7.45h nach Frühstück, Kaffee und Morgenrunde, sowie mit gepacktem Rucksack und Sonnencrème. Schon nach den ersten Metern auf dem Track stellen wir fest, dass dies keine Wanderung im eigentlichen Sinne ist, sondern eine Mischung aus Bergsteigen und Klettern! Aber gerade deswegen macht es uns grad riesen Spass…. Vor Lachen auf dem Boden wälzen

Die ersten 500 Höhenmeter (ca. 2Std) geht es durch waldiges Gebiet, vorbei an wilden Wasserfällen mit einladenden Pools und witzigen Bäumen. Immer wieder ist klettern angesagt, die Wurzeln der Bäume dienen einem dabei sich daran hochzuziehen. Ganzkörpertraining…inkl. Bizeps, man kommt ins Schwitzen!

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Nach zwei Stunden ist die Baumgrenze erreicht und wir sind strahlendem Sonnenschein ausgesetzt. Weit hinten sehen wir bereits den Gipfel…oder denken zumindest, dass dies der Gipfel sein muss. Der Weg ist zum Teil sehr schwer erkennbar, doch solang wir den gelben Pfeilern folgen, kann nichts schief gehen. Wir klettern und steigen, geniessen das Panorama und fotographieren natürlich jeden Stein, jeden Gipfel, jede Blume, jeden Käfer, jede… aber kommen auch sehr gut vorwärts.

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Ahh…vor uns (schon bissl ausser Puste Enttäuschtes Smiley das muss ich zugeben) sehe ich einen aufgetürmten Steinhaufen…ist das der Gipfel? Dort angekommen, sehe ich schnell, dass es doch noch ein Stücken weiter hoch geht! Jeder Schritt wird genossen, die Aussicht auf die Bergwelt ist einfach fantastisch!

Der Weg wird immer schmaler, immer mehr grosse Felsstücke liegen einem im Weg und müssen überklettert werden. Es macht Spaaaaass!! Und da sehen wir das letzte gelbe Fähnchen…da ist das Ziel… ganz oben an der Spitze…am Grat des Berges…der Zipfel…dort wo es nicht mehr weiter geht!!! Vorsichtig klettern wir hoch, es gibt viele lockere Steine und wir wollen ja nicht wegrutschen und einen kostenlosen Freifall geniessen!

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Auf dem Avalanche Peak (1’833m) stehen wir nun da und bestaunen mit schon fast offenen Mäulern die 360-Grad Panoramasicht… Erstauntes Smiley ich denke, die Foto’s sagen alles…

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Wir klettern wieder vorsichtig runter und setzen uns auf einen bequemen Stein um das verdiente Picknick zu uns zu nehmen! Immerhin haben wir 4Std für den Aufstieg gebraucht und der Abstieg steht noch vor uns…eine Stärkung ist angesagt!

Die Kletterpartie runter ist genauso steil und steinig. Auch dieser “Weg” ist kaum angezeigt, wir halten uns diesmal einfach an den orangen Pfeilern. Die Füsschen werden langsam müde, die Knie schmerzen und Konzentration ist angesagt.  Gerne bleibe ich mit meinen Beinchen an einem Steinchen oder Würzelchen hängen, wenn sie so müde sind…rutschig rutschig. Aber die Sonne und die Sicht machen alles wett…vor uns der Punchbowl Wasserfall…hmmm…wie gerne würd ich mich jetzt darunter stellen??

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Um 15.45h  kommen wir genau auf die Minute nach insgesamt 8 Stunden Bergsteigen wieder im Tal an. Jetzt gibt es ein verdientes Bierkrug und dann ist die nächste Herausforderung des Tages angesagt…wo finden wir die nächste Dusche?!? Etwa ich?