Auf der Flucht an der Westküste
11 02 2012Jaja, die liebe Westküste von Neuseelands Südinsel!!! Nur 1% alle Neuseeländer sind hier sesshaft…hat dies etwa einen bestimmten Grund?!
– ja, hat es!!
aber der Reihe nach.
Nach unserer Hammer-Wanderung am Arthurpass fahren wir die Westküste entlang Richtung Nelson und Abel Tasman Nationalpark. Die Küste und die Felsformationen sind rau…das Wetter auch! Regen…Wolken, Regen…Wolken… kleinere trockene Passagen…nette Campingplätze…kein Mensch sitzt draussen…hä?
Wir packen unsere Campingutensilien aus und merken schnell, was hier Sache ist…SANDFLIEGEN!!! Dies kleinen Dinger sind überall….und setzt man nur einen kleinen nackten Zeh an die frische Luft, beissen sie zu…so als ob sie darauf gewartet hätten. Einschmieren mit schützendem Mittel ist angesagt…stinkt ein Bisschen, hält aber die Viecher zumindest ein paar Minuten fern…doch diese Dinger sind clever und beissen genau dort zu, wo die Haut nicht eingeschmiert ist…zB an der Fusssohle!! ![]()
Mal so nebenbei, die Sandfliegen sind ganz kleine Fliegen, vergleichbar mit unseren Fruchtfliegen. Sie setzen sich heimlich auf die Haut, beissen zu und saugen sofort Blut. Die Stiche sehen dann aus wie Windpoken und JUCKEN unaufhörlich…v.a. in der Nacht!!!
Faszit: Wir fahren im Auto, essen im Auto, verbringen den Abend im Auto, schlafen im Auto…und lassen über Nacht die Fenster geschlossen. Morgens opfert sich einer von uns, geht raus, um’s Auto rum…Kofferraum auf, Frühstück raus…und schnell wieder rein ins Auto!
Die Horrornacht haben wir bereits hinter uns!! Neben den Sandfliegen haben sich auch gut 30 Mücken ins geschlossene (!!) Auto gequetscht…man wird aggressiv und flieht vom einen Ort zum anderen, in der Hoffnung, dass dort alles besser wird…
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