A wie Aitutaki
26 02 2012Der Inbegriff der Cook Inseln ist das Eiland Aitutaki. Gemäss Erzählungen der Einheimischen ist das Atoll noch paradiesischer, die Strände noch weisser, die Lagunen noch tiefblauer…es bleibt mir nichts anderes übrig, als selbst ein Bild davon zu machen!!
So heisst es am Freitag, Rucksack packen und ab an den Flughafen. Die Gepäckvorschrift erlaubt einem 16kg zu transportieren…da ich nun mal ein Bisschen mehr habe, ist umpacken angesagt! Der grosse Rucksack wird am Flughafen deponiert, irgendwo in einem Raum der Air Rarotonga (Ich vertraue mal und hoffe, mein ganzes Hab und Gut vollständig wiederzukriegen). Alles Notwenige für die nächsten 5 Tage stopfe ich in zwei kleine Taschen…so macht das Reisen noch viel mehr Spass!!
Die kleine Propellermaschine mit 32 Plätzen bringt uns innert 50min nach Aitutaki. Mit mir an Bord ist Flo, ein sympathischer Bayer, welchen ich im Guesthouse auf Rarotonga kennengelernt habe.
Von Matariki, die Besitzerin meines Guesthouses, werde ich am Flughafen bereits erwartet. Ich habe mich für ein “Homestay” bei Einheimischen entschieden. Auf der Fahrt zum Haus spüre ich, dass es die beste Entscheidung war. Innert Minuten werde ich über alles Informative der Insel aufgeklärt und eine halbe Stunde später sind auch bereits die Tauchgänge für Samstag und Lagoon-Cruise für Montag organisiert.
Das Tauchen war irgendwie witzig. Sogar unter Wasser ist das Inselfeeling spürbar. Der Guide bringt uns kurz zum Drop-off auf 25m, taucht ein wenig durch die Gegend und gibt uns dann das Zeichen, dass er jetzt wieder auftaucht, wir aber noch rumschwadern können, so lange wie wir wollen. Ok… der Tauchplatz ist übersichtlich und für uns Taucher ist selbstverständlich, dass jeder auf jeden ein Auge hat…so wird getaucht, bis die Flasche leer ist, das macht es erst recht Spass!! ![]()
Genug der langen Worte…hier ein paar Inseleindrücke: (etwa zu viel versprochen??)
An meinem letzten Tag auf der Insel, leih ich mir ein Fahrrad aus und entdecke auf eigene Faust. Den Lookout…den Hafen…die verschiedenen Strandabschnitte…das Inselinnere…treffe hier und da bekannte Gesichter an und pausiere um einen kleinen Schwatz abzuhalten. Die Sonne brennt und mein Kopf hat das Gefühl bald platzen zu müssen, doch jeder Winkel dieser wunderschönen Insel ist jeden Pedaltritt in der extremen Hitze wert!
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Es ist Halbzeit…vor drei Monaten bin ich losgezogen um die grosse weite Welt zu entdecken! Oh ja, viele Sachen habe ich erlebt, viele Menschen kennengelernt und viele Adressen ausgetauscht. Mir wiederfahren die absurdesten Dinge, schräge Begegnungen, interessante Gespräche, nette Bekanntschaften, tolle Angebote…die Skrupel alleine auf Reisen zu gehen, ist schnell abgelegt. Denn will man nicht alleine sein, so ist man es auch nicht. An jeder Ecke steht jemand, der das gleiche Schicksalsbündel mit sich trägt…sei es John, pensionierter Rentner aus New Jersey… Steven, Militärfotograph aus Wales…Mathilde, Studentin aus Marseille oder das nette Ehepaar aus Intervargille (NZ) Tanja und Peter, welches mich spontan zu einem 3-Gänge-Menü einlädt. Florian musste jedoch dran glauben und mit mir mein 3-Monatiges zelebrieren…inkl. catch of the day (lecker Thunfisch) mit feinem Weisswein ![]()
Paradies auf Erden und das am anderen Ende der Welt!!